Fußball / Landesliga

Weyen: „Wir wollen das machen, was wir gut können“

Lewis Brempong (rechts) und Yassin Ait Dada wollen morgen in „Hö-Nie“ für ein zweistelliges Repelener Punktekonto sorgen. Foto:Markus Weissenfels

Lewis Brempong (rechts) und Yassin Ait Dada wollen morgen in „Hö-Nie“ für ein zweistelliges Repelener Punktekonto sorgen. Foto:Markus Weissenfels

Moers.   Fußball-Landesligist VfL Repelen bekommt es am Sonntag beim SV Hönnepel-Niedermörmter mit einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu tun.

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Dass sich der SV Hönnepel-Niedermörmter (14. Platz, 6 Punkte, 7:11 Tore) nach seinem Abstieg aus der Fußball-Oberliga direkt wieder im Abstiegskampf in der Landesliga befinden würde, hatte wohl vor Saisonbeginn niemand erwartet. Die bittere Realität hat Coach Georg Mewes und sein Team aber längt eingeholt, zuletzt setzte es am achten Spieltag eine 2:3-Schlappe beim bisherigen Tabellenschlusslicht Viktoria Buchholz. Am Sonntag um 15 Uhr will nun der VfL Repelen (12., 9, 8:14) die Gunst der Stunde nutzen und mit einem Punktgewinn in „Hö-Nie“ die Gastgeber mindestens auf Distanz halten.

Allerdings warnt VfL-Coach Sascha Weyen vor dem Potenzial der Gastgeber, die immerhin noch einige Oberliga-erfahrene Kicker wie Andre Trienenjost, Daniel Boldt oder Stephan Schneider in ihren Reihen haben. „Hö-Nie hat sicherlich mehr Substanz im Team, als es die aktuelle Tabelle aussagt. Ich erwarte einen Gegner, der guten Fußball spielt. Das wird kein Spaziergang.“

Allerdings hofft Weyen, dass auch der mentale Bereich eine Rolle spielen wird: „Es könnte für uns sprechen, dass sich der Gegner vor der Saison sicherlich nicht mit dem Abstiegskampf beschäftigt hat und sich jetzt erst einmal darauf einstellen muss.“

Seit drei Spielzeiten daran gewöhnt

Damit dürften die Repelener kein Problem haben. Sie sind seit drei Spielzeiten daran gewöhnt, alles dafür zu tun, um auch in der kommenden Saison in der Landesliga vertreten zu sein – bislang mit Erfolg. Zuletzt setzte der VfL ein sportliches Ausrufezeichen, was das Ergebnis angeht, denn zu Hause gelang ein 3:0-Erfolg gegen Sterkrade-Nord. Besonders schön anzusehen war die defensive Spielweise der Hausherren dabei zwar nicht, aber der Zweck heiligte für Sascha Weyen die Mittel: „Wir wollen auch am Sonntag die Philosophie übernehmen, unsere kämpferischen Tugenden einzubringen und das zu machen, was wir gut können. Und das bedeutet, aus einer guten Defensive heraus zu spielen.“ Dazu wünscht er sich wieder so eine konsequente Chancenverwertung seiner Elf wie beim Heimsieg zuletzt. Allerdings sieht er die Hausherren in der Rolle des „angeschlagenen Boxers“ und mahnt: „Die werden sich mit allem wehren, was sie haben. Trotzdem wollen wir dort unbedingt etwas mitnehmen. Mit einem Sieg und dann zwölf Punkten hätten wir erstmal für einige Wochen Ruhe.“

Im personellen Bereich nähert sich der Coach nach eigener Aussage der „Luxusgrenze“, nachdem Naser Ameti, Ben Etuk, Can Gülkan, Besnik Saljiji und Mounir Amzil wieder im Training sind. Einzig für Oguzhan Alemdar und Mehmet Akdas, die bislang nur gelaufen sind, kommt das Spiel zu früh.

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