Fußball

Wieder vier Gegentore: SV Scherpenberg spielt sich ins Tief

Ibrahim Üzüm (in Rosa) und der SV Scherpenberg kamen in Wachtendonk nicht so recht zum Zug.,

Ibrahim Üzüm (in Rosa) und der SV Scherpenberg kamen in Wachtendonk nicht so recht zum Zug.,

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Fußball-Landesliga kassiert der SV Scherpenberg erneut ein 1:4 – diesmal bei Aufsteiger TSV Wachtendonk-Wankum.

Der SV Scherpenberg kassierte am Sonntag die zweite Saisonniederlage in Folge. Am vierten Spieltag der Fußball-Landesliga unterlag der SVS beim TSV Wachtendonk-Wankum mit 1:4 (0:2). „Hinten schlecht und vorne machen wir die Tore nicht“, lautete das Kurz-Fazit von Scherpenbergs Trainer Ralf Gemmer. Vor allem drei Gegentore nach Standardsituationen machten den Unterschied.

Beim Aufsteiger war Scherpenberg spielbestimmend und kam in der Anfangsphasen auch zu guten Chancen, die jedoch Samet Sadiklar gleich zweimal sowie Andre Meier vergaben. Stattdessen fiel das 1:0 auf der anderen Seite. In der 27. Minute war die SVS-Defensive nach einem Freistoß gleich zweimal nicht zur Stelle, denn die Flanke wurde zunächst ungestört verlängert und in der Mitte konnte Markus Müller den Ball dann über die Linie drücken. Danach rannten die Gäste ins offene Messer und wurden ausgekontert. Drei Minuten später erhöhte Gerrit van Dinther.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Scherpenberg machte das Spiel, kam aber nun zum Anschlusstor. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite bediente El Houcine Bougjdi mit einem schönen Pass Maximilian Stellmach, der einschob (57.). Doch statt der Aufholjagd folgte wenig später die Vorentscheidung.

Wieder verteidigten die Scherpenberger schlecht bei Standardsituationen. Das 3:1 glich dabei einer Kopie des ersten Tores. Einen verlängerten Freistoß köpfte diesmal van Dinther ein (60.). Nur zwei Minuten später erhöhte Kevin Zülsdorf nach einer Ecke gar auf 4:1.

Scherpenbergs Trainer Ralf Gemmer war bedient: „Wir hatten das Spiel in beiden Halbzeiten in der Hand. Durch zwei grobe Fehler liegen wir zur Pause 0:2 hinten. Chancen hatten wir genug, um deutlich mehr Tore zu schießen. Wachtendonk dagegen hatte vielleicht fünf Chancen und macht vier Tore.“

SVS: Prigge - Raczka (45. Hoffmeister), Gazija (65. Thülig), Kocaoglu, Stellmach, Totaj (90. Hessen), Sadiklar, Meier, Gesemann, Üzüm, Bougjdi.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben