Handball / Landesliga

Zweiter beim Ersten: TV Schwafheim beim Favorit Hülser SV

Marvin Bünten (TV Schwafheim, beim Wurf) reist zum Spitzenspiel nach Hüls.

Marvin Bünten (TV Schwafheim, beim Wurf) reist zum Spitzenspiel nach Hüls.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Der Tabellenzweite der Handball-Landesliga, TV Schwafheim, muss beim Topfavoriten Hülser SV ran. TuS Lintfort will sich rehabilitieren.

In der Handball-Landesliga, Gruppe 1, kommt es zum Top-Kracher: Der Tabellenzweite TV Schwafheim steht Sonntag, 16 Uhr, beim verlustpunktfreien Primus Hülser SV auf dem Prüfstand.

Gruppe 1: Hülser SV - TV Schwafheim. Hier treffen zwei echte Liga-Schwergewichte aufeinander. Hüls (12:0 Punkte) gilt als der große Aufstiegsfavorit. Die Krefelder haben sich vor der Saison prominent verstärkt und verpflichteten die beiden ehemaligen Zweitliga-Spieler Marcel Görden und Christian Rommelfanger. „Es wird für uns eine echte Herkulesaufgabe“, betont TVS-Trainer Dirk Hünten. „Hüls stellt ein Top-Team und ist vor allem daheim schwer zu besiegen. Aber wir sind natürlich auch nicht chancenlos – immer vorausgesetzt, meine Mannschaft erreicht ihr Leistungslimit.“ Der TV Schwafheim (10:2) benötigt vor allem eine stabile und kampforientierte Defensive, hofft auf die Rückkehr der zuletzt erkrankten Strategen Pascal Prchala und Mike Balzen. Max Geerkes hingegen wird aus beruflichen Gründen fehlen.

„Wir müssen unbedingt das Tempo hochhalten. Nur wenn es uns gelingt, die richtige Geschwindigkeit in die Aktionen zu bekommen, ist Hüls verwundbar“, ergänzt Dirk Hünten.

Gruppe 3: TV Biefang - TuS Lintfort. Der TuS Lintfort ist vergangenes Wochenende, bei der unnötigen 24:25-Heimniederlage, übel abgestraft worden. Lintfort führte bekanntlich schon mit 24:20 und verlor in den Schlussminuten total den Faden. „Es war ja nicht alles schlecht“, erinnert TuS-Trainer Andreas Michalak. „Wir hatten gut 50 Minuten alles im Griff. Wir müssen einfach die guten Ansätze aufnehmen und in Biefang mit neuem Selbstbewusstsein auftreten.“ Aufsteiger Biefang und der TuS Lintfort rangieren mit jeweils 5:7-Punkte im Tabellenmittelfeld. Die Hausherren verfügen insbesondere vor heimischer Kulisse über eine ausgeprägte Kampfkraft. Der Gast tritt bis auf Jonas Geimer (Knieverletzung) komplett an.

SV Straelen - TV Issum. Für Issum wartet nun das zweite Auswärtsspiel in Folge. Die Hürde in Straelen ist hoch, obwohl der gastgebende SV mit den aktuellen 6:6 Punkten recht bescheiden in der Tabelle dasteht. Der Verbandsliga-Absteiger hat sich schon einige Patzer erlaubt, tritt in der laufenden Spielzeit in seinen Leistungen eher schwankend auf. Wenn es der Mannschaft allerdings gelingt, ihre Qualitäten auf die „Platte“ zu bekommen, hat es jeder Gegner schwer. Straelen kann vor allem aus dem Rückraum mächtig Druck entwickeln. Und gerade auf den Halbpositionen herrscht eine stete Torgefahr. „Es wird ein schweres Spiel“, da ist sich TVI-Trainer Oliver Cesa sicher. „Meine Mannschaft muss auf die Tube drücken und das Tempo hochhalten.“

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