Frauen-Handball / TuS Lintfort

Zweitligist TuS Lintfort mischt beim Domstadt-Cup mit

Leonie Lambertz, hier hart in die Mangel genommen, wird  auch am Wochenende in Fritzlar auf harte Konkurrenz treffen. Foto:Arnulf Stoffel

Leonie Lambertz, hier hart in die Mangel genommen, wird auch am Wochenende in Fritzlar auf harte Konkurrenz treffen. Foto:Arnulf Stoffel

Kamp-Lintfort.   Der TuS Lintfort nimmt wieder beim Domstadt-Cup des gastgebenden SV Germania Fritzlar teilt – besetzt mit einem hochklassigen Teilnehmerfeld.

Ganz allmählich sollten die konditionellen Grundlagen gelegt sein. Zwar bleibt die Athletik und die Ausdauer weiterhin ein steter Begleiter, aber für die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort rückt die Arbeit mit dem „kleinen, runden Leder“ immer mehr in den Fokus der Trainingsausrichtung. Spieltaktische Abläufe gilt es nun zu verinnerlichen und vor allem sicher abzuspulen. Um den aktuellen Leistungsstand zu begutachten, treten vermehrt Testspiele in den Vordergrund.

Der TuS Lintfort nimmt wie in den Jahren zuvor daher am kommenden Wochenende wieder beim mittlerweile 7. Domstadt-Cup des gastgebenden SV Germania Fritzlar teilt – besetzt mit einem erlesenen und hochklassigen Teilnehmerfeld. Für Trainerin Bettina Grenz-Klein eine willkommene Möglichkeit ihre Schützlinge unter Wettkampfbedingungen intensiv zu beobachten.

„Wir freuen uns auf das Turnier, hegen ein herzliches Verhältnis zu den Veranstaltern aus Fritzlar, werden zum Glück ja jedes Jahr eingeladen“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz Klein. „Aber die Konkurrenz dort hat es schon in sich. Ich denke, vor allem die Erstligisten sind für meine Mannschaft wohl eine Nummer zu groß.“

Das stärkste Aufgebot

Beim TuS Lintfort nimmt man dieses Turnier sehr ernst. Der Verein wird daher mit seinem stärksten Aufgebot anreisen. Soll heißen: Auch mit Naina Klein und Annefleur Bruggeman. Beide sind bekanntlich mit einem Zweifachspielrecht beim ambitionierten Bundesligisten Bayer Leverkusen ausgestatten worden, tragen an diesem Wochenende aber nur das TuS-Trikot.

„Ich erwarte von meinen Spielerinnen in erster Linie die nötige Einstellung“, erklärt Bettina Grenz-Klein. „Konditionell und in läuferischer Hinsicht wird uns mit Sicherheit alles abverlangt.“

Der TuS Lintfort muss in den Spielen das richtige Maß finden. Zum einen will man sich gegen die hochklassige Konkurrenz bestmöglich aus der Affäre ziehen, zum anderen gilt es aber auch zu sichten und zu testen. Bei den Spielabläufen wie beim Personal. Insbesondere die Neuzugänge gilt es in vorhandene Strukturen zu integrieren. Sie müssen ein Gespür und Gefühl im Zusammenspiel mit ihren neuen Mitspielerinnen entwickeln. Ein wichtiger Aspekt bei diesem Turnier gilt der Aufgabenverteilung in der Deckung. Die Spielerinnen sollen sich rigoros an die Absprachen halten, die Laufwege verinnerlichen und des weiteren ihr Zweikampfverhalten optimieren.

„Wir treffen auf körperlich sehr starke Gegner. Da heißt es in jeder Phase des Spiels aufmerksam und hellwach zu agieren“, beschließt Bettina Grenz-Klein. Der Samstagabend wird dann traditionell dazu genutzt, um gemütlich zusammen zu sitzen und Spaß zu haben.

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