Leichtathletik / VfL Repelen

Zwölfjährige Svea Rother holt Doppelsieg für VfL Repelen

Nikola Stefaniak, hier beim Hürdensprint über 100 Meter, steuerte einen der drei Titel der Regionsmeisterschaft für den VfL Repelen bei. Foto:VfL Repelen

Nikola Stefaniak, hier beim Hürdensprint über 100 Meter, steuerte einen der drei Titel der Regionsmeisterschaft für den VfL Repelen bei. Foto:VfL Repelen

Moers.   Bei den Regionsmeisterschaften im Leichtathletik-Mehrkampf in Wesel überzeugen Nikola Stefaniak, Svea Rother und David Wagner vom VfL Repelen.

Bei den Regionsmeisterschaften im Leichtathletik-Mehrkampf zeigte Nikola Stefaniak, dass sie wieder in guter Form ist. Zusammen mit dem zwölfjährigen Talent Svea Rother und dem erst 14-jährigen David Wagner vertrat sie im Weseler Auestadion die Farben des VfL Repelen. Am Ende sprangen drei Meistertitel heraus. Zwei für Svea Rother.

Nikola Stefaniak startete in der Frauenklasse im Siebenkampf und steuerte mit 4373 Punkten Titel Nummer drei bei. Die 100 Meter Hürden sprintete sie in 14,66 Sekunden, schaffte 1,47 m im Hochsprung und stieß die vier Kilogramm schwere Kugel 10,32 m weit. Schließlich kam sie über die 200 m bereits nach 25,88 sek ins Ziel. „Ausbaufähig“, nennt VfL-Trainer Heinz Peters aber die 4,33 m im Weitsprung. Doch mit 33,40 m mit dem 600 Gramm schweren Speer und 2:36,52 Minuten über 800 m holte sich Nikola Stefaniak den Titel der Regionsmeisterin.

Svea Rother startete in der Altersklasse W12 im Drei- und Vierkampf. Und in beiden Konkurrenzen ließ sie nichts anbrennen, holte beide Titel nach Repelen. Den 200 Gramm schweren Ball warf das VfL-Talent 33 m weit, nach 11,58 sek hatte Svea Rother die 75 m hinter sich gebracht, und sprang 4,12 m weit. „Ausbaufähig“, so Peters erneut. Doch die 1241 Punkte im Dreikampf reichten zum Titel. Dazu kamen 1,32 m im Hochsprung, was mit 1635 Punkten auch den Sieg im Vierkampf bedeutete.

Eine Premiere feierte schließlich David Wagner. Es war sein erster Neunkampf in der Altersklasse U16 . Dabei lief der VfL-Nachwuchsathlet die 100 m in 12,12 sek und war damit Zweitschnellster der 15-Jährigen in neuer persönlicher Bestzeit.

„Ausbaufähig“

Den 1,44 m im Hochsprung – „ausbaufähig“ – ließ er 5,11 m im Weitsprung folgen und 12,52 m im Kugelstoßen, wobei er seine persönliche Bestweite nur knapp verpasste. Heinz Peters sah dann auch noch bei den 13,21 sek über 80 m Hürden Luft nach oben.

Dann stand der erste Stabhochsprungwettkampf für den jungen Mehrkämpfer an. 2,30 Meter meisterte er in dieser technischen Disziplin. 36,30 m folgten mit dem Diskus, 40,04 m mit dem Speer – zwei weitere Bestweiten. Nach 3:41,37 min hatte er dann die abschließenden 1000 m geschafft, 4547 Punkte gesammelt und wurde in der Gesamtwertung toller Vierter.

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