Badminton

Der 1. BV Mülheim fährt optimistisch nach Trittau

Der Schotte Alexander Dunn zeigte eine gelungene Premiere. Gegen Trittau steht das nächste Auswärtsspiel an.

Der Schotte Alexander Dunn zeigte eine gelungene Premiere. Gegen Trittau steht das nächste Auswärtsspiel an.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Mit dem Saisonauftakt war der Mülheimer Bundesligist zufrieden. Jetzt geht es nach Trittau – die Personalsorgen werden dabei nicht geringer.

Die ersten Punkte sind im Sack, jetzt will Badminton-Bundesligist 1. BV Mülheim nachlegen. Am Samstag, um 15 Uhr, steht das Auswärtsspiel beim TSV Trittau an. So richtig entspannt hat sich die Personallage bei den Mülheimern noch nicht.

Dass Konstantin Abramov vor dem Saisonauftakt vergangene Woche das Flugzeug verpasste und gegen den deutschen Meister aus Bischmisheim fehlte, war ärgerlich, wohl aber nicht spielentscheidend. Am Tag darauf gegen Wipperfeld war er dabei – und Teil der Mannschaft, die beim 5:2-Erfolg die ersten Punkte einfahren konnte. „Der Sieg war wichtig für uns. Gerade nach der Niederlage am Samstag hat er uns ein gutes Gefühl gegeben“, stellt Teammanager Jonathan Rathke fest.

Trittau mit Sieg und Niederlage gestartet

Wie viel Schwung das für die unangenehme Aufgabe in Trittau gibt, wird sich zeigen. Der TSV gewann vor Wochenfrist zunächst mit 5:2 beim TSV Neuhausen-Nymphenburg, dann folgte eine 3:4-Niederlage beim TSV 1906 Freystadt. Ein Gradmesser waren die beiden Partien freilich aber noch nicht. Dennoch weiß Rathke um die Stärken des kommenden Gegners.

„In der Regel stellen sie ein starkes Dameneinzel und ein starkes zweites Herrendoppel. In den Herreneinzeln hängt es dann davon ab, wen sie zur Verfügung haben“, sagt Rathke. Das Priskila Siahaya im Dameneinzel gesetzt ist, davon geht Rathke fest aus.

Schotten überzeugten beim Debüt

Mit Rachel Sudgen können die Mülheimer aber ebenfalls viel Qualität dagegensetzen. Die 17-jährige Schottin, die am ersten Doppelspieltag der Saison ihr Debüt für die den 1. BVM mit zwei Siegen krönte, hat Eindruck hinterlassen. „Sie hat super stark aufgespielt“, so Jonathan Rathke. Unter anderem schlug sie die ehemalige deutsche Meisterin Luise Heim.

Aber auch Alexander Dunn, zweiter Neuzugang aus Schottland, und der Inder Siddharath Thakur hinterließen einen guten Eindruck. Gerade gegen das eingespielte Doppel Ary Trisnanto und Nikolaj Persson wird die Qualität der beiden Neuen in Mülheim nötig sein.

Denn sowohl Alexander Roovers, als auch Johanna Goliszewski werden den Mülheimern auf unbestimmte Zeit fehlen. Ansonsten wollte Rathke aber wenig zum Kader gegen Trittau verraten. Denn den Gegner zu überraschen, kann im Badminton immer ein entscheidender Erfolgsfaktor sein

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben