Handball

HSV Dümpten ist gegen die SG Überruhr nur Außenseiter

Ob er dem HSV Dümpten wird weiterhelfen können, steht noch nicht fest: Hinter dem Einsatz von Max Heitmann (l.) steht noch ein Fragezeichen.

Ob er dem HSV Dümpten wird weiterhelfen können, steht noch nicht fest: Hinter dem Einsatz von Max Heitmann (l.) steht noch ein Fragezeichen.

Foto: Martin Möller / Martin Möller / Funke Foto Services

Mülheim.  Die Dümptener habe besonders vor dem Ex-Bundesligaspieler Philipp Pöter Respekt. „Der ist für die Liga natürlich überirdisch“ HSV-Trainer Bülten.

Die Handballer des abstiegsbedrohte HSV Dümpten müssen am Samstag um 19.30 Uhr bei der SG Überruhr antreten. Der Aufstiegsaspirant aus Essen hatte zuletzt das Spitzenspiel der Verbandsliga gegen die Bergischen Panther II verloren (26:23) und dadurch die Chance auf die Tabellenführung verpasst.

„Das Spiel wird wohl Unentschieden ausgehen“, sagt HSV-Trainer Rene Bülten scherzhaft und spielt darauf an, dass sowohl der HSV als auch die SG Überruhr mit drei Toren gegen die Panther verloren haben. „Spaß beiseite, natürlich ist Überruhr der absolute Favorit“, so Bülten. Zumal die Essener vor heimischem Publikum und der dortigen Kulisse eine Macht sind.

Allerdings hat Überruhr mit der Pleite bei den Panthern nun auch den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand. Dass beim Tabellenvierten nun auch ein Stück weit die Luft raus ist, wäre ihnen nicht zu verdenken. Die SG hat nun drei Punkte Rückstand auf Platz eins. „Dass sowas einen Knacks geben kann, haben wir ja beim Bergischen HC gesehen“, sagt Bülten. Der BHC II hatte lange Zeit die Tabelle angeführt, zuletzt aber in Überruhr verloren, damit die Tabellenführung an die Panther abgegeben und anschließend auch die Partie gegen den TV Ratingen verloren (30:34).

Kräftezehrendes Nachholspiel

Was den Dümptenern zudem zugute kommen könnte, ist, dass die Partie gegen die Panther am Mittwoch sicherlich kräftezehrend war. Vor allem für den Rückraum, der nahezu durchgespielt hat. Der ist aber auch das Prunkstück der Essener, die mit Philipp Pöter einen ehemaligen Bundesligaspieler in ihren Reihen wissen. „Der ist für die Liga natürlich überirdisch“, sagt Bülten.

Gegen ihn als Spielmacher mit extremen Tempowechseln sei es extrem schwierig zu verteidigen. Ihm dürfe man nicht die kleinste Lücke bieten. „Aber auch die anderen beiden Rückraumspieler sind jederzeit in der Lage, mal eben zehn Tore zu werfen“, so Bülten. Deswegen müsse insbesondere die Abwehr sicher stehen. Vorne gelte es, die technischen Fehler zu reduzieren und lange Angriffe zu spielen.

Nur Hinter dem Einsatz von Max Heitmann steht noch ein Fragezeichen.

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