FUSSBALL LANDESLIGA

Mülheimer FC 97 will endlich auch zu Hause überzeugen

Paul Ihnacho und seine Teamkollegen vom Mülheimer FC 97 wollen endlich zu Hause gewinnen.

Paul Ihnacho und seine Teamkollegen vom Mülheimer FC 97 wollen endlich zu Hause gewinnen.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Neun von zehn Punkten hat der Mülheimer FC 97 auswärts geholt. Zu Hause empfängt der Aufsteiger einen Gegner, der zuletzt ein 0:3 noch umbog.

Zehn Punkte darf der Mülheimer FC 97, Aufsteiger in die Fußball-Landesliga nach sechs Runden sein Eigen nennen. Neun davon holten die Styrumer auswärts. Am Sonntag, 15.30 Uhr, soll nun endlich auch im heimischen Ruhrstadion der Knoten platzen. Doch der Gegner aus Duisburg kommt mit Rückenwind.

Denn der SV Genc Osman aus Duisburg drehte am vergangenen Sonntag im Duell beim VfB Frohnhausen einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg um. „Fußballerisch gehört Genc Osman für mich zu den Top drei der Liga, auch wenn es bei denen vorher noch nicht so gelaufen ist“, sagt Daniele Autieri. Der Co-Trainer des MFC vertritt in dieser Woche Hakan Katircioglu.

Zielsetzung bleibt auch nach zwei Siegen die gleiche

Ähnliches hätte man auch über sein Team vor zwei Wochen noch sagen können. Zwei Auswärtssiege später sind die Mülheimer plötzlich Fünfter und könnten sich mit einem weiteren Erfolg vorerst oben festbeißen. „Unser Blick geht aber klar nach unten, das Ziel ist ja der Klassenerhalt“, erinnert Autieri. Jeder Punkt könnte den MFC diesem Ziel einen Schritt näher bringen.

Dies gelang dem Aufsteiger zuletzt vor allem in der Fremde, im heimischen Stadion legte der MFC noch kein durchweg gutes Spiel hin. Den einzigen Punkt holte er beim 2:2 gegen Klosterhardt, wo eine 2:0-Führung noch verspielt wurde.

Mülheimer FC spielt auswärts befreiter

„Auswärts spielen wir einfach ein bisschen befreiter“, hat Daniele Autieri beobachtet. Daher hat er seinem Team in dieser Woche eine gewisse Lockerheit im Hinblick auf das Spiel verordnet. „Wir wollen genauso auftreten wie in den letzten beiden Spielen“, fordert der Co-Trainer.

Viel zu Grund zu wechseln hat er nach den beiden guten Auftritten in Burgaltendorf (2:0) und vor allem bei Blau-Gelb Überruhr (4:1) nicht. Mit Ausnahme von Milad Sahebzada stehen ihm auch alle Spieler aus dem Kader des Aufsteigers zur Verfügung.

„Ich bin aber kein Freund davon, so früh schon die endgültige Aufstellung bekannt zu geben. Ich mache das auch noch vom Abschlusstraining abhängig“, betont der Coach, der auf einigen Positionen adäquaten Ersatz einwechseln könnte.

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