RWO

3:0! RWO spielt gegen Gladbach II wie aus einem Guss

Torjubel nach dem 2:0 durch Cihan Özkara. Rechts neben ihm Vincent Stenzel, Schütze des ersten Treffers. |

Torjubel nach dem 2:0 durch Cihan Özkara. Rechts neben ihm Vincent Stenzel, Schütze des ersten Treffers. |

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Die U23 von Borussia Mönchengladbach war gegen RWO chancenlos. Mit 3:0 gewann die Elf von Mike Terranova hochverdient.

Arie van Lent war ehrlich: „Wir hatten eine halbe Torchance.“ Wem so wenig gelingt, darf nicht erwarten ein Tor zu schießen. So war es auch. RWO gewann gegen Gladbach mehr als verdient 3:0 (1:0). In den 90 Minuten präsentierte sich das Team von Mike Terranova zum Jahresstart hellwach, defensiv stark, kombinationssicher und oft abgeklärt.

Aber nicht immer, denn schon zur Halbzeit hätten die Kleeblätter höher führen müssen. Cihan Özkara besaß zwei gute Gelegenheiten, die aber wurden geklärt. Doch die Führung für die Rot-Weißen fiel trotzdem. Shaibou Oubeyapwa steckte auf Raphael Steinmetz am Strafraum durch, der nahm einen Schluck Zielwasser und hielt aus 18 Metern drauf.

Stenzel hatte richtig spekuliert

Borussia-Schlussmann Jan Olschowsky konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen, Vincent Stenzel war nachgerückt und schob den Abpraller aus fünf Metern zum 1:0 (22.) ein. Stenzel nach dem Spiel: „Ja, ich hatte damit kalkuliert, dass der Ball zurück kommt. Wenn Steinmetz vom Strafraum abzieht, muss man immer damit rechnen, dass der Torwart Probleme bekommt.

Die bekam Olschowsky erst recht drei Minuten später. Özkara schickte Oubeyapwa per Kopfballvorlage auf die Reise, Olschowsky rannte aus dem Strafraum entgegen. Oubeyapwa umspielte ihn und Olschowsky stoppte den Ball mit der Hand: Rot (23.). Damit hatte RWO 70 Minuten in Überzahl, Gladbach schickte Jonas Kersken in den Kasten, Conor Noß musste für ihn vom Feld.

Schon vor der Pause mehr Tore möglich

Den Rot-Weißen spielte die Überzahl natürlich in die Karten. Aber auch, dass die Gladbacher weiterhin versuchten mitzuspielen. So hatten die Oberhausener Platz und kombinierten ansehnlich. Steinmetz nach Kombi mit Christian März und Stenzel (36.) sowie ein Kopfball von Özkara nach Zuspiel von Jerome Propheter (39.) hätten die Partie schon vorentscheiden können.

Das geschah dann nach dem Wechsel. März und Oubeyapwa zauberten über rechts und der Außen zirkelte den Ball dann klug in die Mitte. Dort stand Özkara goldrichtig und vollstreckte zum 2:0 (51.).

Jetzt ließ Terranova Rasenschach spielen, brachte mit Giuseppe Pisano, Philipp Gödde, Maik Odenthal und Kofi Twumasi weitere Varianten ein. Gerade Pisano nutzte seinen Auftritt mit intelligenten Pässen und gutem Auge. Und ebensolchem Schuss. In der 79. Minute verwandelte er ein Zuspiel von Stenzel über links in den Rücken der Abwehr knochentrocken in den Giebel. Das war’s, RWO ließ es gnädig ausklingen und freute sich über den eindrucksvollen Start.

Terranova: „So kann es eigentlich weiter gehen.“

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