Niederrheinliga U19

Arminia Klosterhardt: Auf Kleer folgt Schwierske

Kann auf eine erfolgreiche Zeit bei der Arminia-U19 zurückblicken: Trainer Timo Kleer wird Klosterhardt verlassen.

Kann auf eine erfolgreiche Zeit bei der Arminia-U19 zurückblicken: Trainer Timo Kleer wird Klosterhardt verlassen.

Foto: Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Nach zwei Jahren gibt Timo Kleer aus privaten Gründen den Trainerjob bei der U19 von Arminia Klosterhardt ab.

Timo Kleer wird in der nächsten Saison nicht mehr als Coach der A-Junioren von Arminia Klosterhardt an der Seitenlinie stehen. Nach zwei Jahren werden der 32-Jährige als auch sein Co Julien Wans den Niederrheinligisten verlassen. Dabei ist Kleer die Entscheidung nicht leicht gefallen. „Ich hätte gerne weitergemacht, aber es hat berufliche und private Gründe. Da ich bald Vater werde, wird es schwer, alles unter einen Hut zu bekommen. Und wenn ich mich einer Aufgabe widme, dann nur zu 1000 Prozent.“

Kleer hatte den Arminia-Nachwuchs nach dem Bundesliga-Abstieg im Sommer 2018 übernommen und im ersten Jahr in der Niederrheinliga auf Rang drei geführt. In der aktuellen Spielzeit stehen die Klosterhardter auf dem sechsten Tabellenplatz, wobei bis mindestens 19. April der Spielbetrieb wegen der Corona-Krise ausgesetzt ist. Kleer: „Es kann natürlich sein, dass mein letztes Spiel als Arminia-Coach bereits hinter mir liegt. Aber egal wie es auch kommen sollte: Ich hatte eine tolle Zeit bei der Arminia, wobei ich mich besonders bei meinem Trainerteam danken möchte.“

Entwicklung der U19 von Arminia fortsetzen

Die Trainer-Nachfolge ist derweil bereits geklärt. Philipp Schwierske, der zuvor in der C-Jugend von Schalke 04 und RWO arbeitete, wird das Zepter übernehmen. „Ich musste nicht lange überlegen. Arminia hat eine super Infrastruktur und eine Ausstrahlung im Nachwuchsbereich. Als ein Trainer für die U19 gesucht wurde, passte es schnell“, wird Schwierske auf der Vereinsseite zitiert, der von Norman Seitz, der aktuelle Trainer der Arminia-U17, an der Seitenlinie unterstützt wird.

Dabei will Schwierske „die gute Arbeit der letzten Jahre fortführen und weiter entwickeln.“ Da der persönliche Austausch mit den Spielern wegen der Corona-Krise derzeit nicht einfach ist, sei das Handy sein wichtigster Begleiter. „Telefonate, WhatsApp-Nachrichten oder Videoschnitte von Spielen. All das versuche ich abzudecken, um mir ein umfassendes Bild zu machen.“

Eine Chance für die älteren Spieler bei den Klosterhardtern

Und auch Timo Kleer verliert während der spielfreien Zeit seine Spieler nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Der Linienchef hat wegen der Corona-Krise einen individuellen Trainingsplan für zu Hause erstellt. Per App ist er so ständig auf dem Laufenden, wie sich seine Mannschaft mit Konditions- und Kraftübungen in Form hält. „Natürlich kann diese Form des Fithaltens kein geregeltes Training mit taktischen Besprechungen ergänzen. Aber momentan gibt es keine Alternative.“

Besonders für die Altjahrgänge ist die Zeit ab März/April die Chance, sich durch Probetrainings bei anderen Vereinen oder für die erste Mannschaft zu empfehlen. Kleer: „Das ist ein Einschnitt für deren Entwicklung, keine Frage.“

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