Oberhausen. Die Umstände waren nicht doll, aber Arminia als auch RWO machten zum Freundschaftsspiel beim Geburtstag der Klosterhardter das Beste draus.

Die Vorzeichen hätten durchaus besser sein dürfen. Ein verregneter Dienstagabend, das Pokalspiel erst ein paar Wochen her und sowohl Arminia Klosterhardt als auch Rot Weiß Oberhausen zwischen wichtigen Spielen. Im Rahmen der 100-Jahrsfeier von Arminia Klosterhardt boten beim 0:5 (0:4) die Kleeblätter einen ansprechenden Start. Dann plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Spaß hatte man - nach Brings am Vorabend - am Hans-Wagner-Weg trotzdem.

Sportlich dauerte es keine Zeigerumdrehung, da traf Cottrell Ezekwem schon zur Führung. Beim Anstoß marschierte der Abwehrspieler mit nach vorne, über Umwege gelangte der Ball wieder zu ihm und trocken folgte der Abschluss dann ins lange Eck. RWO machte weiter Dampf, angetrieben von Christian März, der mit seiner Leistung durchaus ein Bewerbungsschreiben an Coach Jörn Nowak einreichte. Insbesondere seine Art, die jungen Spieler zu dirigieren und zu führen, dürften auf der Bank gut angekommen sein.

Christian März nutzte seine Chancen für einen späteren Einsatz

Seine Ecke fand dann auch Tobias Boche, dessen Kopfball Ozan Hot und von da stocherte Boche die Kugel über die Linie. Nach dem turbulenten Start in den ersten zwei Minuten machte es März nach einer guten Viertelstunde selber und traf wunderbar in den Knick. Das U19-Duo Edin Hadzibajramovic und Linksaußen Ozan Hot kombinierte dann zum Halbzeitstand nach Dropkick des Zehners. Arminia hatte seine Momente, ein Abseitstor durch Jan-Niklas Pia, eine gute Kombination von Alpay Cin und Burak Yildiz, doch dabei war nichts, das der Mannschaft von Marcel Landers ein Tor hätte bescheren können.

Marcel Landers: „Der Test war besser als Training“

Nach der Pause wechselten beide Seiten fleißig, die Kleeblätter erhöhten durch einen Kopfball von Dominik Burkhard. Ansonsten war es in den zweiten 45 Minuten deutlich ruhiger als in der ersten Hälfte. Für beide Mannschaften war der Test dennoch eine gute Gelegenheit.

„Besser als Training“, freute sich Landers über Erkenntnisse im direkten Duell. Nowak konnte Denis Donkor hinten rechts etwas Spielpraxis geben, Rinor Rexha vorne rechts und eben März in einer Führungsrolle sehen, die man sich von ihm sicherlich auch im Ligabetrieb für die laufende Spielzeit wünschen würde.