Jugendfußball

Asaeda-Elf kommt langsam in Schwung

RWO belohnte sich nicht für eine starke zweite Hälfte.

RWO belohnte sich nicht für eine starke zweite Hälfte.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Die U 17 gewinnt ein umkämpftes Duell in Hamborn. U 15 Kleeblättern fehlt gegen Fortuna das Glück und in Schönebeck war Tag der offenen Tür.


U 17 Niederrheinliga
SF Hamborn 07
RW Oberhausen 0:2 (0:0)

So ganz glücklich war Ken Asaeda nach Spielschluss nicht, hatte aber deutlich bessere Laune als letzte Woche. „Das war kein super Spiel“, stellt er fest. Hamborn agierte viel mit langen Bällen und versuchte die Oberhausener immer wieder in Zweikämpfe zu verstricken. „Das haben wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gut gemacht“, resümiert der Linienchef. Nach dem Pausentee und klarer Ansprache stellten die Kleeblätter ein bisschen um und das sollte dann auch fruchten. „Auch wenn wir direkt nach der Pause Glück hatten, nicht in Rückstand zu geraten, hatten wir danach die Oberhand.“ Dosenöffner war Kilian Skolik der nach einer Ecke zur Führung einnickte. Die Kleeblätter hatten nun auch die nötige Sicherheit um Situationen spielerisch zu lösen. Zehn Minuten vor dem Ende setzte sich Serdy Nguala gut auf der Seite durch und setzte den in der Mitte lauernden Skolik ein. „Ich bin schon zufrieden, wie wir den Kampf angenommen haben. Das ist in solchen Spielen wichtig.“

RWO: Happe; Radszuweit, K. Yalcin, Klaus, Abdeslam, SKolik, Milenovic (64. Licina), Lang (41. A. Yalcin), Nguala, Amoah (41. Sencilek), Kader (72. Kat).


U 15 Regionalliga
RW Oberhausen
Fortuna Düsseldorf 0:1 (0:1)

Bittere Niederlage für die Kleeblätter, die im zweiten Durchgang streckenweise nicht nur auf Augenhöhe waren, sondern die Fortuna vor große Probleme stellte. Die Gäste kamen gleich richtig gut ins Spiel und netzten bereits in der dritten Minute. „Wir haben dann auch eine gute Viertelstunde gebraucht um reinzukommen“, gibt Linienchef Piero Nigro zu. Danach standen die Rot-Weißen aber ziemlich sicher und ließen nichts mehr zu.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Bild vollkommen. RWO stellte um und bekam die flinken Flügelspieler der Gäste in den Griff obwohl nun immer höher attackiert wurde. Die Folge waren nun sogar ein paar richtig gute Chancen. Die größte hatte wohl Ugonna Ahukanna. Der hatte nach einem Ballgewinn schnell umgeschaltet und versuchte es aus spitzem Winkel selbst, statt abzulegen. Und trotzdem wurde es richtig knapp, die Fortuna klärte erst auf der Linie. In der Folge war der Tank dann allerdings leer. „Auf der Leistung in der zweiten Halbzeit können wir aufbauen“, ist sich Nigro sicher.

RWO: Fricke; Ahukanna, Amadin, Theunissen, Harbering, Osthoff (41. Chassanidis), Tairi, Celik, Senguen (53. Keibel), Böhm (55. Pauls), Ernst (36. Bülbül).


Niederrheinliga
SG Essen-Schönebeck
Arminia Klosterhardt 5:7 (2:5
)

„Wie das noch mal spannend werden konnte ist mir ein Rätsel“, erklärt Dirk Lomberg „Wir haben offensiv gut gespielt, aber fünf Gegentore ist natürlich einfach zu viel.“ Die Führung von Levin Reichert glichen die Gastgeber aus, doch Leandro Saiva (insgesamt 3), Hannes Ostgathe, Enes Can und erneut Reichert sorgten für den komfortable 7:2 nach 44 Minuten. Dann netzte Essen plötzlich dreifach und das Spiel war wieder offen, doch Arminia zeigte sich abgeklärt genug und sichert sich die ersten drei Zähler.

Arminia: Neumann; Loretan, Marquart (36. Groll), Ostgathe, Can (55. Oyibogare), Saieva, Reichert, Olgur (65. Berberoglu), Buch (54. Oruc), Roth, Konzer.

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