Fechten

Aus Leidenschaft wurde die große berufliche Erfüllung

Mittlerweile wird seit zehn Jahren bei FAO um Trainer

Mittlerweile wird seit zehn Jahren bei FAO um Trainer

Foto: privat

Oberhausen.   Mihály Vincze will als Trainer der Akademie auch in Zukunft neue Talente für den Sport gewinnen und fördern. In jeder Altersklasse.

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Fechten mangelt es auf nationaler Ebene an Medienpräsenz, wodurch sich bei Interessenten viele Fragen auftun. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Fechtakademie berichtet Trainer und Vorsitzender Mihály Vincze im Gespräch über seine Leidenschaft zum Fechten und zur Akademie.

Wie lange sind Sie schon Fechttrainer?

In Ungarn begann meine Leidenschaft für den Fechtsport. Als Sportler lernte ich das Fechten im Fünfkampf kennen, stellte es dann sogar in den Fokus meines Studiums, nach dem Besuch einer Sport-Grundschule und eines Sportgymnasiums. Meinen ersten Trainerjob nahm ich 1989 beim Ujpesti Dozsa Budapest an. Seit über 20 Jahren bin ich in Deutschland und war u.a. in Weinheim, Mannheim, beim Olympischen Fechtclub Bonn, sowie in ETUF Essen Trainer.

Was waren dabei Ihre Höhepunkte?

Ich verhalf zahlreichen Fechtern zu Teilnahmen und Medaillen bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften in den Altersklassen der B- und A-Jugend sowie den Kadetten und Junioren. Zahlreiche meiner Sportler sind oder waren Kaderfechter. Einer meiner Höhepunkte war 2007 der Titel zur Weltmeisterin meiner ehemaligen Schülerin Sandra Bingenheimer, die ich acht Jahre lang das Fechten von Grund auf lehrte.

Was hat Sie bewegt, die FAO zu gründen?

Mit der Fechtakademie möchte ich: Jedem Spaß an Bewegung vermitteln. Jedem die Möglichkeit geben, die Grundlagen des Fechtsports kennen zu lernen Jedem eine seinen Fähigkeiten und Zielen angemessene Förderung ermöglichen. Das spiegelt sich in unserer Vereinsarbeit und -philosophie wider.

Wer ist als Fechter bei Ihnen im Verein willkommen?

Fechten ist in der Akademie ein Sport für Jedermann. Wir fokussieren uns nicht auf eine spezielle Alters- oder Leistungsgruppe. Ob ein Kind, das gern neue Freunde finden möchte, ein Kind, das gern Turniere besuchen und erfolgreich fechten möchte, ein Jugendlicher, der gern etwas Neues ausprobieren und fit werden möchte oder Erwachsener, der einen Ausgleich zum Berufsalltag sucht. Dabei spielt es für uns auch keine Rolle, ob „Fußgänger“ oder Rollstuhlfahrer – alle sind willkommen.

Für welche Altersgruppen eignet sich das Fechten?

Erfahrungsgemäß ist für Kinder ein Alter von acht Jahren ein gutes Einstiegsalter. Jugendliche und Erwachsene, auch Senioren können jederzeit einsteigen. Die Altersspanne unserer Mitglieder reicht von sieben bis 55 Jahre.

Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass Schule und Vereinssport besser vereinbar werden und die Kinder so länger Mitglied bleiben. Auch wünsche ich mir, dass wir mehr Mitglieder in den einzelnen Sportler-Gruppen bekommen und auch Rollstuhlfahrer den Weg in unsere Trainingsstätte nicht scheuen.

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