3. Liga Tischtennis

Das Spiel der verpassten Chancen

Beim sonst so sicheren Doppel mit Genia Milchin und Christian Strack war in Lampertheim der Wurm drin. Auch im Einzel erwischten die Stützen der 12er keinen zu guten Tag.

Beim sonst so sicheren Doppel mit Genia Milchin und Christian Strack war in Lampertheim der Wurm drin. Auch im Einzel erwischten die Stützen der 12er keinen zu guten Tag.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Buschhausen 1912 hatte mehr auf der Pfanne, doch längst nicht alle Spiele in Lampertheim liefen wie gewollt.

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TTC Lampertheim –
SC Buschhausen 6:2


Immerhin den Ehrenpunkt konnte Manuel Kupfer, der für Tom Mykietyn ins Team rutschte, den Zwölfern sichern. Ansonsten machten die Buschhausener beim Auswärtsspiel in Hessen einen Schritt zurück und gingen ganz schön baden.

„Das war das Spiel der verpassten Chancen. Statt 2:6 muss es zu dem Zeitpunkt eigentlich 4:4 stehen“, weiß auch ein enttäuschter Michael Lange. Im Doppel verpasste die neue Kombination aus Michi Servaty und Kupfer knapp einen erfolgreichen Einstand und verlor erst im fünften Satz.

Doppel Milchin/Strack formschwach

Beim sonst zuverlässigen Duo Genia Milchin und Christian Strack war hingegen beim 1:3 der Wurm drin. „Die beiden sind im ersten Satz klar vorne und schenken den quasi ab“, ärgert sich Lange. Das sollte sich auch im Einzelvergleich fortführen. Milchin bekam gegen Alfredas Udra sein Spiel nicht zu Ende und musste dem Spitzenspieler nach fünf Sätzen gratulieren. Servaty blieb parallel mit 0:3 überraschend chancenlos.

Eine zu große Hypothek

Das 0:4 zur Pause war natürlich eine große Hypothek, sollte es noch zu etwas Zählbarem reichen. Und tatsächlich schickten sich Strack und Kupfer an die Wende einzuleiten. Beide gingen mit 2:0 in Führung nur um dann sukzessive den Faden zu verlieren. Strack gab sogar noch ganz ab, während Kupfer immerhin Ergebniskosmetik betrieb. Damit war die Messe aber insgesamt dennoch gelesen. Milchin unterlag bereits zum entscheidenden sechsten Punkt der Hausherren, auch Servaty war mit 0:2 abgeschlagen hinten. Doch die Buschhausener Eins war bei der Ehre gepackt und kämpfte sich durch zwei 11:7-Siege ins Spiel zurück.

Damit hatte er nun Udra im Griff und korrigierte die Niederlage noch einmal auf 2:6 nach oben. „Hätte, hätte, hätte. Das bringt uns auch nichts. Mund abputzen und gegen Siek zuhause besser machen“, fordert der Chef.

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