Fußball-Landesliga

Ein hartes Stück Arbeit für Sterkrade-Nord

Jubel um Stefan Tempes. Soeben hat der Abwehrmann mit einem Distanzschuss den 1:1-Ausgleich für seine Nordler geschossen. Das war die wende zum Arbeitssieg.i

Jubel um Stefan Tempes. Soeben hat der Abwehrmann mit einem Distanzschuss den 1:1-Ausgleich für seine Nordler geschossen. Das war die wende zum Arbeitssieg.i

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Zunächst lagen die Nordler gegen Meerbusch II zurück, doch ein Tor von Stefan Tempes war die Wende.

Die Spvgg. Sterkrade-Nord hat ihren sechsten Sieg in Folge eingefahren. Im Heimspiel gegen den TSV Meerbusch II siegte die Elf von Julian Berg mit 3:1 (1:1). Dabei drehten die Schmachtendorfer einen 0:1-Rückstand.

„Meerbusch war die erwartet harte Nuss“, fasste Sterkrades Linienchef zusammen. In der Tabelle bleibt es bei dem vier-Punkte-Vorsprung, da Verfolger DJK Teutonia St. Tönis sein Auswärtsspiel beim SV Hönnepel-Niedermörmter mit 1:0 gewann.

Die Neusser mauerten

„Wir wussten, dass wir nicht viele Chancen bekommen werden. Und die, die wir bekommen, müssen wir dann nutzen“, sagte Berg und sah sich bestätigt. Der hatte mit defensiv eingestellten Neussern gerechnet. Und in der Tat trat die einzige Zweitvertretung der Liga in einem 5-3-2-System auf.

Durch einen individuellen Fehler gerieten die Hausherren in Rückstand. Michel Roth spielte einen folgenschweren Fehlpass (16.). Das passiert dem sonst so zuverlässigen Kapitän eigentlich nie. „Solch einen Pass spielt er einmal in der Saison. Demnach hat er seinen Bock für diese Saison aufgebraucht“, sprach Berg seinem Kapitän in der Halbzeitpause Mut zu.

Aber die Schmachtendorfer zeigten eine gute Reaktion auf das Gegentor. Zwischen der 25. und 35. Minute bauten sie Druck auf. Mit Erfolg. Stefan Tempes ließ den Ball einmal auftupfen und nahm die Kugel dann rund 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten volley. Und das Runde schlug im oberen rechten Winkel ein (30.). „Ein sehr, sehr schönes Tor“, schwärmte Berg. Es war das erste Saisontor des Abwehrmannes.

Im Laufe der zweiten Halbzeit ging der junge Coach Risiko und wechselte mit Tom Mattern offensiv (73.).

Nach vorn variabler

Dafür agierte Florian Witte von nun an als hängende Spitze. Berg: „Ich wollte den Sieg. Dafür mussten wir vorne variabler werden.“

Der 31-Jährige war es auch, der die Sportvereinigung mit 2:1 in Führung schoss (75.). Witte hatte sich den Ball erobert und schloss ab. In der Nachspielzeit machte Stefan Jagalski alles klar (90. + 2). Nach tollem Zuspiel von Celil Kuzu setzte der Mittelfeldspieler das Spielgerät unter die Latte. Und die Nordler hatten wieder einmal allen Grund zum Jubeln...

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