Kunstturnen

Erster Sieg in der 3. Liga ist eingefahren

Das KTTO jubel nach dem Sieg in Isselhorst.

Das KTTO jubel nach dem Sieg in Isselhorst.

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Oberhausen.  Sydnee Ingendorn, in dieser Saison erstmals Cheftrainer des KTTO, wusste nicht recht, wo sein Team steht. Die Antwort hat er bekommen.

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„Ich bin sehr glücklich, dass wir den ersten Wettkampf gewinnen konnten. Das gibt den Jungs eine dicke Portion Motivation. Aber es war ein schwerer Weg. Das Ergebnis spiegelt nicht den Wettkampf wieder.“ Trainer Sydnee Ingendorn war sichtlich erleichtert nach dem ersten Wettkampf in der 3. Turnliga Nord gegen den TV Isselhorst. Der ging am Ende mit 51:27 an Oberhausen.

Der Halbzeitstand von 21:19 für die Oberhausener lässt erahnen, wie spannend es im Wettkampf zugegangen ist. Das KTTO startete mit vier starken Übungen am Boden und entschied verdient das Gerät mit 9:4 für sich. Nachdem am Pauschenpferd der „Oldie“ des Teams, Matthias Steinkamp, dem starken lettischen Gastturner Ivanovs nur einen Scorepunkt überlassen musste, begann das Zittern bei den übrigen Mannschaftskameraden. Kai Berner gab durch einen vereinfachten Abgang Oliver Ritter die Chance zu punkten und in einem entscheidenden Duell auf Position drei musste Tim Goedkoop unfreiwillig das Gerät verlassen und Punkte abtreten.

Punktepolster erhofft

Im letzten Duell gewann Luca Padalewski wichtige vier Zähler, trotz eines Sturzes vom Gerät. „So war das natürlich nicht eingeplant. Ich hatte mir einen Sieg und zudem ein kleines Punktepolster nach der Analyse erhofft“, ging der Plan des neuen Teamchefs nicht auf.

Das Ringeduell der beiden Teams ging mit 8:7 knapp an das KTTO. Wobei Ingendorn hier ein wenig mit den harten Abzügen des Kampfgerichtes gegenüber Luca Padalewski und im Vergleich des lettischen Gastturner zu Michael Donsbach zu kämpfen hatte. Nochmals Schub für die zweite Wettkampfhälfte gab ein 10:4 am Sprung. Denn am folgenden Barren zeigte sich, dass der TV Isselhorst hier sehr stabil agiert.

Jacob Guthke gewann mit einer eleganten Ausführung einen Scorepunkt, der niederländische KTTO-Gastturner Jermain Grundberg konnte trotz einiger Wackler ebenfalls zwei Scorepunkte für sich einsammeln. Luca Padalewski griff beim Abgang mit den Händen zum Boden und musste so nach einer guten Übung von Oliver Ritter an diesen vier Punkte abtreten.

Eines der entscheidenden Duelle im Wettkampf fand dann statt zwischen Michael Donsbach, Deutscher Jugendmeister am Barren 2015, und dem lettischen Gastturner Oleg Ivanovs (Nationalmannschaft). Donsbach rutschte ab und verließ das Gerät. Ivanovs aber saß auf dem Barren und legte zudem noch eine ungeplante Rolle rückwärts nach seinem Abgang auf das Parkett. Zwei Scorepunkte für Donsbach, zwei Punkte für das KTTO und ein gutes Polster für das abschließende Reckturnen.

Am Reck klar besser

Dort Reck zeigte sich, dass das KTTO hier am Ende einfach besser aufgestellt war und sich keine Fehler mehr leistete. Speziell die starke Reckübung von Grundberg setzte nochmal einen schönen Schlusspunkt auf diesen Auftaktsieg. Das klare Ergebnis von 15:0 machte dann auch die täuschende Dominanz im Endergebnis aus.

Ingendorns Fazit: „Ich bin zufrieden mit dem Einstieg in die Saison und dem Sieg. Aber ich bin nicht zufrieden mit unserem Auftreten am Pferd und mit den eigens verschuldeten Abzügen am Barren. Das muss besser werden in den kommenden Wettkämpfen. Aber den jüngeren Turnern muss man das zugestehen. Wir sind aber nun definitiv noch heißer auf unseren ersten Heimwettkampf .“

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