Fußball

Hauner nicht mehr Coach des Bezirksligisten Adler Osterfeld

Seit 2013 engagiert an der Seitenlinie von Adler Osterfeld: Udo Hauner (l., daneben Co-Trainer Massimo Lo Mele).

Seit 2013 engagiert an der Seitenlinie von Adler Osterfeld: Udo Hauner (l., daneben Co-Trainer Massimo Lo Mele).

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Überraschung beim Bezirksligisten Adler Osterfeld: Udo Hauner ist nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft. Der Nachfolger steht schon fest.

Udo Hauner wird in der kommenden Saison nicht mehr an der Seitenlinie von Bezirksligist Adler Osterfeld stehen. „Diese Entscheidung habe ich nicht aus einer Laune heraus getroffen, sondern ist schon seit einem längeren Zeitraum in mir gereift“, sagte der 55-Jährige. Sein Nachfolger steht mit Pierre Schmitz, der bis Dezember 2018 Ligakonkurrent und Absteiger Meiderich 06/95 trainiert hatte, bereits fest.

„Irgendwann brennt man gegenseitig aus, was aber absolut nicht negativ gemeint ist. Wir müssen aber mal versuchen, mit einem neuen Trainer einen anderen Schub in die Truppe reinzukriegen“, führt Hauner zudem auf der Vereinsseite seine Entscheidung weiter aus. 2013 hatte der Oberhausener das Traineramt von Achim Mawick und die Adler zu einer festen Größe in der Bezirksliga gemacht. In der abgelaufenen Saison hatte die Mannschaft, wie bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten, den sechsten Tabellenplatz geholt. Unter seinem Vater spielte dabei auch Torjäger Tobias Hauner, der in der nächsten Saison die A-Junioren coachen wird.

Weiterhin Jugendleiter

Auf die sechs Jahre bei Adler Osterfeld blickt Hauner „voller Dankbarkeit“ zurück. „Es war immer eine wunderbare Zeit, in der ich viele Freundschaften geschlossen. Doch jetzt war einfach der richtige Schritt für mich. Aber komplett weg bin ich ja nicht.“

Denn Udo Hauner wird dem Verein auch in Zukunft verbunden bleiben und sein Amt als Jugendleiter weiter ausüben. „Ich sehe mich in dieser Funktion als Bindeglied zwischen A-Jugend und erster Mannschaft. Wir wollen Seniorenspieler herauskriegen, die dann auch das Potenzial der jetzigen Spieler haben. Ich gehe jetzt ganz gezielt auf die Jugend los, um da neues Material für den Seniorenbereich zu formen. Wir sind da auf einen richtig guten Weg. Aber man muss wissen, was und wann man das Richtige macht und ich glaube, das mache ich gerade.“

Schließlich soll Adler Osterfeld auch in Zukunft eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen und weitere Geschichten für die Vereinschronik schaffen. Denn davon hat Hauner einige erlebt. „Alleine die Spiele, die wir hier geliefert haben, die so grandios waren, da waren ja Ergebnisse bei oder auch Spiele, die wir gedreht haben, die waren wirklich tauglich für höhere Aufgaben. Den ganzen Spaß, den wir miteinander hatten, der ist einfach eingebrannt.“

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