Jugendfußball

Kerem Yalcin lässt die RWO-U17 jubeln

Jubel nach dem 2:0 für RWO durch Marcel Rene Ryczak.

Jubel nach dem 2:0 für RWO durch Marcel Rene Ryczak.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Während die U19 von Arminia mit dem ersten Remis der Spielzeit nicht zufrieden war, jubelte die U17 von RWO.

U19-Niederrheinliga
VfB Homberg –
Arminia Klosterhardt 1:1 (1:0)

Mit dem ersten Remis in dieser Spielzeit musste sich der Arminia-Nachwuchs beim Gastspiel in Duisburg begnügen.

Vor allem im ersten Durchgang agierte die Mannschaft von Timo Kleer zu statisch in ihren Aktionen nach vorne und wurde von den Gastgebern im Gegenzug mit deren ersten gefährlichen Aktion eiskalt bestraft (22.). „Gegen einen tiefstehenden Gegner haben uns unterm Strich einfach die zündenden Ideen gefehlt. Das war zu wenig“, so die Ansage des Linienchefs in Richtung seiner Spieler.

Chancen nicht genutzt

In Durchgang zwei präsentierte sich die Arminia deutlich wacher und markierte nach einem Konter durch den Schlenzer von Samuel Zegadlo den verdienten Ausgleich (55.). In der Folge dominierten die Klosterhardter zwar das Geschehen auf dem nassen Kunstrasen, machten aber aus ihrer Vielzahl an Gelegenheiten letztlich zu wenig.

Somit blieb es bei der durchaus vermeidbaren Punkteteilung. Kleer: „Wir müssen das am Ende cleverer lösen oder eben ein dreckiges Tor machen. So sind es am Ende zwei verlorene Punkte. Aber mal schauen, wozu der eine Zähler noch gut ist.“

Arminia Klosterhardt: Steppkes; Sat, El Abdouni, Hohmann, Zegadlo (80. Sow), Gönül, Förster (46. Addai), Hasani, Rychel, Brühl (69. Peco), Daunheimer. U17-Niederrheinliga
RW Oberhausen –
Borussia M’gladbach 3:2 (1:0)

„Das Ergebnis freut mich, aber die Art, wie wir gespielt haben, ist es, die mich wirklich glücklich macht“, war Trainer Ken Asaeda voll einverstanden mit dem, was seine Truppe gegen die U 16 von Gladbach bot. „Das war kämpferisch herausragend und von der ersten Minute hochdiszipliniert.“

Entsprechend auch die Belohnung durch Kilian Skolik. Der setzte sich im Strafraum herausragend durch und jagte dem Gladbacher Schlussmann die Pille knapp über dem Haaransatz unhaltbar in die Maschen. Nach der Pause legten die Kleeblätter direkt nach. Marcel Rene Ryczak traf den Ball ideal per Direktabnahme und setzte den Ball ins lange Eck.

Nach 2:0 erst 2:2, dann 3:2

Ein streitbares Foul, bei dem der Gladbacher sich nicht mal die Mühe machte zu fallen, belohnte der Unparteiische mit einem Pfiff, kurz darauf schlief RWO nach einem verlängerten Einwurf: 2:2! „Danach waren wir fünf Minuten verunsichert“, gibt Asaeda zu. Eine harte Rote Karte gegen Linksverteidiger Justin Radszuweit, der einen Tick zu spät kam, machte die Aufgabe schwerer. Doch RWO glaubte an sich. Nach einem Freistoß von Kerem Yalcin wuchtete Skolik das Leder ins Tor. „Das waren 100 Prozent Überzeugung, wie er in der Luft stand“, schwärmt Asaeda.

RWO: Baldus; Radszuweit, Mohsen, Licina, K. Yalcin, Lang (80. Abdeslam), A. Yalcin, Milenovic, Kat (67. Nguala), Ryczak (72. Amoah), Skolik.

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