DM für behinderte Kegler

Mehrfach Edelmetall für die RBSG Königshardt

Die ersten Herren der RBSG Königshardt wurden Dritter der DM.

Die ersten Herren der RBSG Königshardt wurden Dritter der DM.

Foto: Verein

Oberhausen.  Eigentlich wollten die Herren der RBSG Königshardt den fünften DM-Teamtitel. Daraus wurde nichts, schöne Erfolge gab es dennoch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In Morbach wurden jetzt die Deutschen Meisterschaften für behinderte Kegler ausgetragen. Die Herren der RBSG Königshardt versuchten, ihren vier Titeln der vergangenen vier Jahre einen weiteren hinzuzufügen. Das schien nach den nicht optimalen Rundenspielen, in denen die Mannschaft immer mit Ersatz antreten musste, bei der Stärke der anderen Mannschaften nahezu unmöglich zu sein. Obwohl sie zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antraten. Es sollte auch nicht gelingen. Aber ein Titel, zwei zweite und drei dritte Plätze waren ein schöner Erfolg für den Verein aus dem Oberhausener Norden.

Tolle Leistungen, eine gute Organisation und einige unerwartete Erfolge, aber auch Niederlagen trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Die Mannschaften aus dem Saarland hatten mächtig aufgerüstet, was die Aufgabe der Königshardter erschwerte. So war eine hervorragende Taktik gefragt, die Sportwart Dirk Weymans und Mannschaftsführer Michael Kusenberg austüftelten. Dirk Schlagregen-Fonteyn übernahm die Verantwortung für den ersten Start und erreichte mit 781 Holz hinter Patrick Haan (827, Hüttigweiler) und Andreas Müller (811, Hüttersdorf) den dritten Platz.

Nach den ersten Keglern zeichnete sich schon ab, wie stark die Saarländer waren. Nach Schlagregen-Fonteyn kegelte Michael Kusenberg hervorragende 808 Holz. Damit blieb er vor Markus Lerner (782, Hüttigweiler) und Bodo Zweiacker (771, Hüttersdorf).

Gold war schnell vergeben

Nach dem dritten Block war alles klar. Der Titel konnte nicht mehr verteidigt werden. Martin Bolk (827, Hüttigweiler) lag vor Alexander Grolmuss (767) und Roland Uhl (745, Hüttersdorf. Hüttigweiler führte mit 2436 Holz vor Königshardt (2356) und Hüttersdorf (2327). Nach drei Keglern war der Titel kaum noch zu gewinnen. Spannend wurde es um den zweiten Platz. Stefan Schröter (772) nahm Oliver Schiffmann (768, Hüttersdorf) vier Holz ab und vergrößerte den Vorsprung auf 33 Holz. Doch Andreas Will (804) und Ingo Wagner (821) ließen Vincenzo Condello (774) und Marvin Schiffner (801) keine Chance, den zweiten Platz zu verteidigen.

Letzten Endes fehlten 18 Holz zum zweiten Platz. Sportwart Weymans war mit den Leistungen hoch zufrieden, denn mit den erreichten 4703 Holz wurden die Königshardter im vergangenen Jahr in Herne noch Deutscher Meister. Kegler des Turnieres wurde Fabian Kunz. Er holte bei 100 Wurf in die Vollen sagenhafte 850 Holz und sicherte der BSG Würselen mit 4656 Holz den vierten Platz. Bei seiner Leistung erreichte er auf einer Bahn bei 25 Wurf bei 225 möglichen Holz kaum für möglich gehaltene 220 Holz.

Vier Holz Vorsprung reichten Verbeet

Bereits am Freitag traten die Damen an. Wegen einer kurzfristig bekannt gewordenen Terminverschiebung traten sie nicht in Bestbesetzung an, erreichten aber den dritten Rang. Es kegelten: Rita Verbeet (578), Ursula Martens (565), die erstmalig eingesetzten Sonja Krüger (557, persönliche Bestleistung) und Angelika von der Laden (509), die morgens bei den Sehgeschädigten im Einzel mit persönlicher Bestleistung von 561 Holz mit drei Holz Rückstand unglücklich nur den vierten Platz erreichte.

Horst Peters hatte bei den Sehgeschädigten bei 613 vier Holz Rückstand auf den ersten Platz und verteidigte seinen Titel damit nicht. Die Herren errangen im Einzel bei drei Startern zwei Podestplätze. In ihren Schadensklassen wurden Vincenzo Condello (799) Dritter und Dirk Schlagregen-Fonteyn (808) Vizemeister. Michael Kusenberg wurde mit 782 Siebter. Bei den Damen hatten sich Rita Verbeet und Birgit Schröter in ihren Schadensklassen qualifiziert. Schröter wurde mit 703 Holz Fünfte, Verbeet holte den einzigen Titel für die Königshardter. Vier Holz Vorsprung auf Friedgard Gronebaum, der letztjährigen Titelträgerin, reichten Verbeet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben