Regionalliga

Mike Terranova freut sich über Leistungsdichte

Vorigen August taten sich die Rot-Weißen (hier mit Philipp Gödde beim Kopfballduell mit Julian Schmidt) im eigenen Stadion gegen Verl schwer. Erst in der Nachspielzeit gelang Rafael Garcia (2.v.l.)  der Ausgleich zum 1:1-Endstand.

Vorigen August taten sich die Rot-Weißen (hier mit Philipp Gödde beim Kopfballduell mit Julian Schmidt) im eigenen Stadion gegen Verl schwer. Erst in der Nachspielzeit gelang Rafael Garcia (2.v.l.) der Ausgleich zum 1:1-Endstand.

Foto: Fabian Strauch

Oberhausen.   Derzeit sind bei RWO viele Spieler gut drauf und eröffnen einen harten Konkurrenzkampf. Das wird sich auch Samstag beim SV Verl zeigen.

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Die Stimmung ist bestens bei RWO-Trainer Mike Terranova. „Es ist für mich doch prima, wenn ich mich zwischen zwei sehr guten Spielern und nicht zwischen zwei formschwachen entscheiden muss.“ Das sagt er vor dem Spiel heute beim SC Verl (14 Uhr) und meint damit die derzeitige Leistungsdichte im Kader. „Es sind wirklich viele sehr gut drauf.“ Was zur Folge hat, dass der ein oder andere formidabel aufgelegte Spieler zuschauen muss.

Beginnen wir im Ausschlussverfahren: Raphael Steinmetz wäre nach seiner Rotsperre einsatzbereit, laboriert aber an einer Innenbanddehnung und hat seit drei Wochen nicht trainiert. Mittelstürmer Cihan Özkara geht in die dritte Woche seiner Oberschenkelzerrung, die jetzt berechtigt zum Muskelfaserriss umgedeutet wird. Da Tarik Kurt von einer Erkältung geschwächt ist, stellt sich die Frage nach dem Stürmer im Zentrum nicht. Philipp Gödde wird beginnen, und wenn er das so macht, wie gegen Lippstadt, umso besser.

Vorne fehlen ein paar Kandidaten

„Er war sofort präsent und hat die anderen mitgezogen“, lobt Terranova, um nachzulegen: „Es war schwerer, die zweite Chance vorbei zu schießen, als den rein zu machen.“ Gödde hatte nach seinem 1:0 sofort die Chance auf das zweite Tor, klaute Lippstadt-Torwart Christoph Balkenhoff den Ball vor dem Kasten, und zog überhastet aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei. Eine Sekunde Orientierung war locker drin und die hätte gereicht, den Ball ruhig zu verarbeiten.

Wie lange Göddes Kräfte reichen, ist offen. Der erkältete Kurt könnte vielleicht einspringen oder sogar Shaibou Oubeyapwa. Und jetzt zu den formstarken Alternativen. Christian März und Dario Schumacher konkurrieren um die zweite Sechs neben Yassin Ben Balla. Schumacher hat offensiv Vorteile, März defensiv. Schumacher könnte aber auch rechts, wenn Oubeyapwa nach innen rücken würde.

Defensive steht stabil

Tim Hermes ist nach Gelb-Rot-Pause wieder dabei und wird für Philipp Eggersglüß auf die linke Verteidigerseite zurückkehren. Eggersglüß wäre damit praktisch auch bereit für die rechte Seite. Auf der ist hinten Dominik Reinert nach starkem Formaufschwung derzeit gesetzt. Terranova: „Wie gesagt, auch Eggersglüß macht einen starken Eindruck und sollte eigentlich spielen. Zur Zeit hat es keiner verdient, draußen zu bleiben.“

Das gilt in besonderem Maße für Raphael Steinmetz. Der hat sich bis zu seiner Sperre und Verletzung voll engagiert, wohlwissend, dass es in dieser Saison noch nicht so gut läuft. Terranova: „Wir haben viel geredet. Ich halte sehr viel von ihm, und weiß, was er kann. Auch seine Zeit wird kommen.“

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