Hallenhockey

Nach der Pause ging beim OTHC der Faden verloren

Alex Barabo (l.) in artistischer Schräglage.

Alex Barabo (l.) in artistischer Schräglage.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Das war zwar ärgerlich, aber nicht weiter tragisch. Der Ausgang in der Liga, zumindest unten, hatte schon zuvor festgestanden

Zweite Bundesliga

OTHC -
Bonner THV 3:6 (2:1)

Rien ne va plus – nichts geht mehr in dieser Liga. Im letzten Spiel der Saison lieferten die Oberhausener noch einmal brav die Punkte ab, aber das störte am Ende nicht mehr wirklich. Aus einem versöhnlichen Abschluss wurde damit nichts, aber der Klassenerhalt war ja bereits geschafft.

Dabei hatte es so schön angefangen: Die OTHCler erspielten sich durch die Treffer von Jannis Zeymer und Alexander Barabo eine 2:1-Führung zur Halbzeit, doch nach dem Pausentee ging der Faden verloren. Die Gäste drehten das Spiel und erzielten nach dem Wiederanpfiff gleich fünf Treffer in Folge. Das war’s. Kleiner Trost: Den Schlusspunkt setzte mit seinem Treffer zum 3:6 mit Tim Schiffmann ein OTHCler.

OTHC ist Fünfter und Vorletzter

Fazit: Der OTHC beendet als Fünfter und Vorletzter. Bonn wird Dritter, der Gladbacher HTC ist Meister und geht hoch in die Erste Liga. Der THC Bergisch Gladbach ist abgestiegen.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen, standen sicher, haben aber vorne unsere vielen Chancen nicht verwertet. Und dafür sind wir auch nach einigen zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen bestraft worden. Nach dem 2:4 mussten wir hinten aufmachen und sind dann ins offene Messer gerannt“, so OTHC-Coach Arndt Granser.

Tore: 0:1 (6.), 1:1 (12.) Zeymer, 2:1 (18.) Barabo, 2:2 (48.), 2:3 (50.), 2:4 (55.), 2:5 (57.), 2:6 (57.), 3:6 (58.) Schiffmann.

OTHC: Hoffmann, Barabo, Manka, Senft, Schiffmann, Barfeld, Schiffer, van Gessel, Zeymer, Storp.

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