Feldhockey der Jugend B

OTHC/Jahn holt den deutschen Jugendpokal

Die erfolgreiche Truppe von OTHC und Jahn Hiesfeld.

Die erfolgreiche Truppe von OTHC und Jahn Hiesfeld.

Foto: Foto: Verein

Oberhausen.  Das ist der größte Erfolg der Jugend-Vereinsgeschichte für den OTHC Die „Hiobs“ (OTHC/Jahn Hiesfeld ) holten den deutschen Jugendpokal.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nachwuchssorgen hat die Hockey-Abteilung des OTHC sicherlich nicht. Jetzt gewann die männliche Jugend B, die in Spielgemeinschaft mit dem TV Jahn Hiesfeld startet, den deutschen Jugendpokal.

Ungeschlagen ging es für die Jungs direkt ins Finale. Dort wartete erneut die SG Raffelberg/Kahlenberg. In einem packenden Endspiel gewannen die Hiobs am Ende ungefährdet mit 2:0 und sicherten sich zum ersten mal den Deutschen Jugendpokal. Eine lange Saison wurde so mit dem größten Erfolg im Jugendbereich der Vereinsgeschichte beendet.

Die „Hiobs“, eine Namensmischung aus den Vereinen Hiesfeld und Oberhausen, spielten in dieser Saison in der Feldhockey-Oberliga. In der Hauptrunde gelang es den Jungs, alle Spiele zu gewinnen.

Locker ins WHV-Finale vorgedrungen

Mit einem Torverhältnis von 26:1 qualifizierten sie sich für das Viertelfinale zur Oberligameisterschaft des Westdeutschen Hockeyverbandes (WHV). Das wurde souverän gegen die SG DHG/Iserlohn mit 8:1 gewonnen.

Im Halbfinale stand den Hiobs nun die zweite Mannschaft des DSD Düsseldorf gegenüber. Dieses Spiel wurde zu einer wahren Regenschlacht. In einem packenden Spiel trennten sich die beiden Mannschaften 1:1. Die Entscheidung musste also im Penaltyschießen fallen. Nach unglaublichen 28 (!) Penaltys zogen am Ende die „Hiobs“ als der strahlende Gewinner ins Finale ein.

Dort wartete im Straßenbahnduell die Mannschaft SG Raffelberg/Kahlenberg. Dieser Finalkrimi fand auf der Platzanlage des TV Jahn Hiesfeld statt.

28 Penaltys im Landes-Endspiel

Unter den Augen der zahlreichen Zuschauer entwickelte sich ein spannendes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe um die WHV-Meisterschaft. Das Spiel endete ebenfalls 1:1 und es ging erneut ins Penaltyschießen.

Mit einer grandiosen Torhüterleistung und sicheren Schützen auf Seiten der „Hiobs“ wurde das Finale mit 5:3 gewonnen. Als WHV-Meister qualifizierte sich die Spielgemeinschaft also für die Endrunde um den deutschen Jugendpokal (Süd/West) mit Vertretern aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Da sie vom DHB als Ausrichter bestimmt wurden, qualifizierte sich auch der Zweitplatzierte des WHV (SG Raffelberg/Kahlenberg).

Hochklassige Partien

Jetzt fand bei strahlendem Sonnenschein die Endrunde um den deutschen Jugendpokal statt. Im Turniermodus Jeder gegen Jeden trugen die zwei bestplatzierten Mannschaften am Ende das Finale aus. Alle Mannschaften spielten auf Augenhöhe, dadurch gab es viele hochklassige Partien. Und am Ende hatte OTHC/Hiesfeld die Nase vorn und hofft nun darauf, die Erfolgsserie in der anstehenden Hallenrunde fortzuführen.

Ergebnisse Endrunde: „Hiobs“ – SG Raffelberg/Kahlenberg 1:1; „Hiobs“ – SSV Ulm 1:1; „Hiobs“ – ASV München 4:0; „Hiobs“ – TEC Darmstadt 1:1; „Hiobs“ – SG Böblingen/VfB Stuttgart 5:1.

Der erfolgreiche Kader

Das ist der Kader der Oberhausen-Dinslakener Spielgemeinschaft: Max Comfere (TW), Malte Krajnc, Max Bruns, Can-Luca Colnar, Jamie Hielscher, Jan Marten, Matz Steidl, Henning Wagner, Tom Bordin, Jan Husemann, Laurin Dohmen, Noah Bergforth, Moritz Bügers, Linus Kahl.
Trainer: Paul Stahl, Benedikt Janssen, David Saoudi und Thomas Bruns.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben