Stimmen zum RWO-Spiel

RWO-Torwart Robin Benz: „Nach vorne fehlte der letzte Pass“

Nils Winter war nicht nur wegen seines Tores ein Aktivposten bei den Rot-Weißen, sondern  vor allem wegen seiner starken Läufe über Rechtsaußen..

Nils Winter war nicht nur wegen seines Tores ein Aktivposten bei den Rot-Weißen, sondern vor allem wegen seiner starken Läufe über Rechtsaußen..

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am schwachen 1:1 gegen Ahlen gab es auch für die RWO-Spieler wenig zu rütteln. Die Akteure gingen selbstkritisch mit sich ins Gericht.

RWO-Trainer Mike Terranova: Ich bin enttäuscht, das war nicht unsere bestmögliche Leistung. Wir hatten vielleicht drei Torchancen, das ist viel zu wenig. Wir haben uns nicht gut bewegt und vieles falsch gelöst. Im Mann-gegen-Mann hätten wir auch vieles besser machen können. Wir wussten, dass Ahlen besser als seine Platzierung ist und eine erfahrene Truppe stellt.

Mittelstürmer Sven Kreyer: Wir hätten von Anfang an einfach besser Fußball spielen müssen. Wir haben auf dem Feld über fast die ganzen 90 Minuten keine Lösung für das gefunden, was Ahlen uns angeboten hat. Meine Kopfballchance zu Beginn der zweiten Halbzeit war nur optisch eine, weil ich den Ball gar nicht habe kommen sehen und förmlich abgeschossen wurde. Ich konnte dem Ball gar keine gefährliche Richtung geben.

Sechser Tanju Öztürk: Wir sind top vorbereitet ins Spiel gegangen, und die Ahlener Taktik konnte uns eigentlich nicht überraschen, weil wir ja genau wussten, was die vorhatten. Aber wir haben insgesamt nicht ins Spiel gefunden, Ahlen hat sehr engagiert und aggressiv gespielt, aber auch das war nach dem Trainerwechsel zu erwarten. Nach der Führung hätten wir nachlegen müssen, und zu Beginn der zweiten Halbzeit war das ja auch möglich. Zuletzt ließen wir Ahlen einfach zu viel Raum. Ob uns die verlängerte Pause nach dem Bonn-Spiel nicht gut getan hat? Glaube ich nicht, denn wir haben viel gearbeitet, müssen aber immer konzentriert sein.


Torwart Robin Benz: Aus Torwart-Position sah es so aus, dass wir eigentlich sehr lange gar nichts anbrennen ließen. Im Spiel nach vorne traf zu oft der letzte Pass nicht sein Ziel. Das Tor für Ahlen fiel fast aus dem Nichts, auch wenn es vorher schon den Warnschuss gegen die Latte gegeben hatte.


Ahlen-Trainer Andreas Zimmermann: Meine Mannschaft hat Mut gezeigt und sich auch durch den Rückstand nicht verunsichern lassen, sondern diszipliniert das gemacht, was wir abgesprochen hatten. Zwischendurch befürchtete ich, dass uns das Quäntchen Glück fehlen würde, das man im Abstiegskampf braucht: Bei Oberhausen ging der Ball unter die Latte und rein, bei uns wieder raus. Wir haben nicht schlecht gespielt und sind besser als unser Tabellenplatz.


Torschütze Nils Winter: Ahlen hat vieles gut gemacht, wir vieles schlecht. Ahlen ist eine unberechenbare Truppe mit ihrer Spielaufteilung über das gesamte Feld. Aber das haben wir gewusst und dennoch nicht die richtigen Lösungen gefunden. P.V./-ntz

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben