RSV Klosterhardt dominiert im Kreis-Hallenpokal

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Schade, dass die Auslosung für die Zwischenrunde es nicht möglich machte. Denn schon in der Zwischenrunde musste sich entscheiden, ob Titelverteidiger Arminia Klosterhardt oder eben der RSV Klosterhardt ins Finale kommt. Beide spielten eine richtig starke Vorrunde, RSV sogar ohne ein Gegentor. Dementsprechend zog dann auch der Niederrheinligist ins Finale ein, wo er zwar sein erstes Turniergegentor bekam, letztlich aber klar mit 5:1 gegen GA Sterkrade gewann und damit die herausragende Klasse im Kreis unterstreicht.

Auch die Vorrunde begann gleich mit einer Vielzahl von Toren. Der RSV Klosterhardt bestritt das erste Spiel gegen den VfB Bottrop und nach anfänglichem Abtasten erzielte Nathalie Dyrschka (Foto) das erste Turniertor nach tollem Zusammenspiel mit Lorina Caltagirone. Auch sonst ließen die Favoriten nichts anbrennen. Einzig in der Gruppe A, hinter dem RSV, musste bis zum Ende richtig gerechnet werden und sogar im Neunmeterschießen das Weiterkommen ermittelt werden. Hier setzten sich die SF Königshardt von Coach Uwe Bliso 3:0 gegen Bezirksligist Batenbrocker Ruhrpottkicker durch.

In Gruppe B verlief alles wie zu erwarten war, BW Fuhlenbrock setzte sich vor den Nordlern, vor Rhenania Bottrop und SG Osterfeld durch.

Auch in Gruppe C war ziemlich schnell die Spannung raus. Arminia Klosterhardt spazierte insgesamt durch die Vorrunde, dahinter stritten sich Holten und GA Sterkrade um den zweiten Rang. Die Mannschaft vom Turnerbund bekam, im Gegensatz zu der ordentlichen Saison im Feld, auf dem Parkett nicht so wirklich zurecht.

In der Zwischenrunde machte der spätere Turniersieger einfach weiter wie in der Vorrunde. Nord wurde mit 3:0 vom Parkett geputzt, gegen Arminia Klosterhardt brauchte es etwas Mithilfe. Berrit Scheuer, die ansonsten ein richtig starkes Turnier spielte, rutschte im Kasten der Arminia ein eigentlich harmloser Ball durch. Lorina Caltagirone machte zum 2:0 den Deckel drauf. Arminia setzte sich zuvor 5:1 gegen Nord durch und hatte das „kleine Finale“ damit bereits sicher.

In der zweiten Gruppe der Zwischenrunde brauchte es wieder den Rechenschieber. Fuhlenbrock schlug Königshardt mit 1:0 und trennte sich mit 1:1 remis von Glück-Auf Sterkrade. GAS hatte die Finalteilnahme gegen SFK in der eigenen Hand und bewies Moral nach dem Rückstand. Gelang relativ zeitig der Ausgleich, waren gerade mal noch 15 Sekunden auf der Uhr, als sich Alicia Zenker durchtankte, die Torhüterin umkurvte und zum umjubelten Siegtreffer einschob.

Moral bewies auch die Arminia von Jörg Papert im Spiel um Platz drei. Früh in Rückstand geraten, baute Hannah Mendrina den mit einem Eigentor sogar noch aus. Doch sie selbst war es, die die Suppe auslöffeln sollte. Zunächst gelang Klosterhardt der Anschlusstreffer, dann legte Mendrina das 2:2 mustergültig vor. 15 Sekunden vor dem Ende setzte sie den Ball aus der Distanz nur an den Pfosten, doch Teamkameradin Lena Papert sammelte den Fehlschuss auf Umwegen ein und netzte zum Treffer in allerletzter Sekunde.

Im Endspiel kam nie Spannung auf. Glück-Auf-Torfrau Alina Stempniak verdiente sich Bestnoten, war aber völlig auf sich allein gestellt. Anne Warthun (Foto) eröffnete den Torreigen nach zwei Minuten, Britta Mölders erhöhte nur eine Zeigerumdrehung später. Alicia Zenker verkürzte noch einmal und war damit die einzige Spielerin des Turniers, die Melanie Kuffert überwinden konnte. Doch Tiffany Sinner stellte im Handumdrehen den alten Abstand wieder her und sicherte letztlich den Sieg. Die Moral der Alsfelderinnen war da längst gebrochen, nur Stempniak wehrte sich nach Kräften. Das reichte aber bei einem wuchtigen Distanzschuss von Warthun und einer tollen Kombination von Mölders und Caltagirone auch nicht mehr. Der RSV feierte mit insgesamt 22:1 Toren den hochverdienten Titel.

„Das hat doch heute Spaß gemacht“, waren auch Armin Herden und das RSV-Trainertrio nach dem Turniertag völlig zufrieden mit dem Gezeigten. Bei den Hallenstadtmeisterschaften wollen sie nun natürlich das Hallen-Double einfahren.

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