Stimmen zum Spiel

RWO in Köln: Hinten wacklig, nach vorne zu kompliziert

Mike Terranova weiß: Alles Kopfsache.

Mike Terranova weiß: Alles Kopfsache.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Kritisch gingen die Rot-Weißen mit ihrer Vorstellung und ihren Leistungen beim 0:4 in Köln zu Gericht. Einige Stimmen nach dem Spiel

RWO-Trainer Mike Terranova: Köln trat so auf, wie wir das erwartet hatten. Die wollen wirklich alles spielerisch lösen und haben auch die personelle Ausstattung dazu. Die haben das besser gemacht als wir. Wir hatten keine Sicherheit im Raum, Wenn wir vier Spieler in der Box hatten, hatten die sechs und kombinierten sich durch. Wir hatten im eigenen Aufbau keinen Überzahlspieler, so dass wir bei langen Bällen von denen unter Druck standen.

Jeder war gefährlich. Ich musste Bastian Müller nach seiner Verletzung viel zu früh bringen, normal kann er noch nicht so lange spielen, Doch mit ihm hatten wir mehr Präsenz, er hat das Kommando an sich gerissen. Das Ergebnis ist natürlich sauschlecht, aber ich habe auch vieles gesehen, das nicht so schlecht war. Wir haben eine gute Truppe und werden da unten rauskommen.

Bastian Müller nach Verletzung viel zu früh gebracht

Sport-Leiter Patrick Bauder: Wir werden den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken. Man muss berücksichtigen, dass die eine starke Qualität in der Truppe haben. Deren Mittelstürmer Florian Dietz hat bereits Bundesliga gespielt. Die haben im gegnerischen Strafraum eine ganz starke Formation und finden dann den freien Mann. Wir hoffen jetzt, dass wir Mittwoch gegen Lotte auf unserem Rasen und mit Unterstützung der Fans gegen Lotte einen Dreier einfahren. Wir haben das Potenzial, mehr aus uns zu machen, haben aber noch nicht den Weg dazu gefunden.


Sechser Tanju Öztürk:
Wir haben es denen viel zu leicht gemacht, jedes Tor war viel zu einfach. Wir hätten ein Tor machen können, dann wäre es ein anderes Spiel geworden. So aber war das nicht ansatzweise das, was wir leisten können. Nach der Halbzeit haben wir es versucht, sind auch ganz gut ins Spiel gekommen, kassieren dann aber wieder solch ein einfaches Ding. Mit dem 3:0 war das Spiel dann gegessen. Wir werden das jetzt aufarbeiten und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.


Stürmer Sven Kreyer:
Der Anfang war relativ ausgeglichen. Die machen aber mit ihrer ersten Chance das Tor, das spielte ihnen natürlich in die Karten. Alle vier Gegentore waren zu einfach, da standen wir nicht gut. Wir haben nicht wie eine Senioren-Mannschaft gespielt, sondern wie A-Jugendliche. Eine Ausbildungsmannschaft hat uns da die Grenzen aufgezeigt, das darf eigentlich nicht passieren. Nach vorne haben wir zu kompliziert gespielt, da war immer ein Haken, ein Schlenker zu viel drin. Bis zum Lotte-Spiel haben wir nicht viel Zeit, aber das wird ganz anders Spiel.

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