Fußball

RWO kassiert 0:4-Klatsche bei der U21 des 1. FC Köln

Maik Odenthal dreht genervt ab, die Kölner bejubeln das 3:0.

Maik Odenthal dreht genervt ab, die Kölner bejubeln das 3:0.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mit dem Trainerwechsel sollte die Aufholjagd starten. Doch im zweiten Auftritt unter Mike Terranova verlor RWO bei der U21 des 1. FC Köln mit 0:4

Ist der Terranova-Effekt schon wieder verpufft? Im zweiten Spiel nach dem Trainerwechsel unterlag Rot-Weiß Oberhausen in der Fußball-Regionalliga völlig verdient der U21 des 1. FC Köln mit 0:4 (0:2) und rangiert damit weiterhin in der Abstiegszone.

Die Hausherren änderten ihre Startelf im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach II auf vier Positionen: Georg Strauch, Vincent Geimer, Tim Lemperle und Max Klump begannen für Ricardo Henning, Tim Sechelmann (beide nicht im Kader), Lucas Musculus (Bank) und Justin Petermann (Gelb-Rot-Sperre).

Adam Lenges bei RWO nach 26 Minuten ausgetauscht

Mike Terranova vertraute dagegen der Anfangsformation, die zuletzt mit 3:2 in Wegberg-Beeck den ersten Saisonsieg eingefahren hatte. Doch der RWO-Coach sollte dies schnell korrigieren, tauschte Youngster Adam Lenges gegen Bastian Müller, weil Lenges auf der rechten Seite wenig bis gar nichts für die Defensive tat (26.).

Da lag RWO bereits mit 0:1 zurück, weil Florian Dietz nach einer Hereingabe von der rechten Seite von Georg Strauch in der Mitte seelenruhig für die Domstädter einschieben durfte (20.).

In Minute 37 war es erneut Dietz, der sich einer Hereingabe von der linken Seite von Vincent Geimer über seine Freiräume freute und auch 2:0 erhöhte. Zweimal hatte es ihm die Oberhausener Innenverteidigung in letzter Konsequenz mit Leander Goralski und Maik Odenthal viel zu einfach gemacht.

Die Kölner spielten im Prinzip so, wie es die Gäste gerne wollten: Klar und schnell über die Außen. RWO fand dagegen in der Offensive kaum statt. Der erste strukturierte Angriff datiert aus Minute 42, als nach schönem Spielzug über Bastian Müller, Raphael Steinmetz und Dominik Reinert am Ende Sven Kreyer am Fünfer geblockt wurde.

So konnte es bei den Kleeblättern nicht weitergehen. Terranova brachte erstmals Nedim Pepic für Shun Terada und gab den Gästen in der Kabine offenbar auch noch etwas Feuer mit. So hätte der ins Sturmzentrum beorderte Kreyer beinahe den Anschluss markiert, sein Schuss landete aber auf dem Tornetz (48.).

Doch die Hoffnung auf die Wende vor 300 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion war schnell dahin, weil Tim Lemperle für die spielstarken und auch körperlich robusten Kölner nach schönem Zusammenspiel mit Strauch von der Strafraumgrenze Maß nahm und zum 3:0 traf (52.).

Nun drohte es, richtig bitter für die Oberhausener zu werden. RWO-Keeper Robin Benz verhinderte den vierten Einschlag noch gegen den frei vor ihm auftauchenden Lemperle per Fußabwehr (58.) und lenkte den Schuss von Dietz zur Ecke (62.). Machtlos war Benz dann gegen den Lupfer von Geimer - 4:0 (66.).

Die Partie war entschieden und Mike Terranova an der Seitenlinie still geworden. Auf den Oberhausener Fußballgott wartet noch eine Menge Arbeit. Weiter geht’s für RWO bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) im Stadion Niederrhein gegen die Sportfreunde Lotte. Vor wie vielen Zuschauern, ist nach den jüngsten Entwicklungen in der Corona-Situation noch nicht klar.

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