Fußball-Regionalliga

RWO will Erfolgsserie gegen den FC Wegberg-Beeck ausbauen

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Tim Stappmann (dritter Spieler von links) erzielte im vergangenen Heimspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach nach Einwechselung das zwischenzeitliche 2:2. Gegen den FC Wegberg-Beeck ist der RWO-Innenverteidiger ein Kandidat für die Startelf.

Tim Stappmann (dritter Spieler von links) erzielte im vergangenen Heimspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach nach Einwechselung das zwischenzeitliche 2:2. Gegen den FC Wegberg-Beeck ist der RWO-Innenverteidiger ein Kandidat für die Startelf.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am Mittwoch (19.30 Uhr) empfängt Rot-Weiß Oberhausen den FC Wegberg-Beeck im Stadion Niederrhein. Kleeblätter wollen den vierten Sieg in Folge.

Mit dem Duell (Mittwoch, 19.30 Uhr) gegen den FC Wegberg-Beeck beginnen für den Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen die Heimspiel-Wochen. Denn mit Ausnahme des am nächsten Dienstag stattfindenden Benefizspiels für die Hochwasser-Opfer beim westfälischen A-Ligisten VfB Altena stehen für die Mannschaft von Trainer Mike Terranova inklusive Erstrundenspiel im Niederrheinpokal gegen SW Düsseldorf vier Partien in Folge im Stadion Niederrhein auf dem Programm. Die Rot-Weißen wollen dabei ihren Erfolgslauf fortsetzen und den vierten Dreier in Folge einfahren.

„Keine Frage, drei Punkte sind das klare Ziel“, so Terranova, dessen Team am vergangenen Wochenende aufgrund von vier Covid-19-Fällen bei den Sportfreunden Lotte unfreiwillig spielfrei hatte. Zum Ausgleich gab es deshalb zunächst am Freitag ein intensives Elf-gegen-Elf über 75 Minuten (Terranova: „Da ging es rauf und runter!“), gefolgt von einer Trainingseinheit am Samstag, in der Technik und Torabschluss im Fokus standen. Nach einem freien Sonntag läuft seit Montag die Vorbereitung auf Wegberg-Beeck.

An Selbstvertrauen mangelt es RWO nicht

Die Mannschaft von Gäste-Trainer Mark Zeh hat zwar nach bisher fünf absolvierten Partien erst einen Zähler auf dem Konto. Doch Terranova hält nichts davon, den Gegner deshalb auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir befinden uns noch am Saisonanfang, wo man von einem Blick auf die Tabelle nicht allzu viel ableiten sollte“, so der 44-Jährige. Zudem hatte Wegberg-Beeck mit Fortuna Köln (0:2), der U23 von Fortuna Düsseldorf (1:2) oder Preußen Münster (0:4) „alles andere als Laufkundschaft vor der Brust.“

Für RWO wird es laut Mike Terranova darauf ankommen, gegen „einen tiefstehenden Gegner, der auf schnelles Umschaltspiel setzen wird“, die richtigen Lösungen zu finden. An Selbstvertrauen sollte es den Kleeblättern für diese Aufgabe nicht mangeln, ist der Saisonstart mit zwölf Punkten doch mehr als geglückt.

„Ein 0:1-Rückstand oder so schockt uns nicht mehr“

Gerade der 3:2-Sieg zuletzt gegen die U23 von Borussia Mönchengladbachnach 0:2-Rückstand sorgte für neues Selbstvertrauen, wie Stürmer Sven Kreyer erklärt. „Wir wissen jetzt, dass wir uns auch aus den schwierigsten Situationen kämpfen können. Nur davon zu reden oder es selbst erlebt zu haben, ist ein großer Unterschied. Ein 0:1-Rückstand oder so schockt uns nicht mehr.“

Zudem hat der Sieg gegen Gladbach II gezeigt, dass RWO im Vergleich zur vergangenen Runde in der Breite besser aufgestellt ist. Mit Nico Buckmaier und Anton Heinz bereiteten zwei eingewechselte Spieler die drei Treffer nach Standards vor, während auch die Torschützen Vincent Boesen und Tim Stappmann von der Bank kamen. Da aktuell auch kein Spieler im RWO-Kader verletzt ist, hat Terranova somit die Qual der Wahl.

Dies fängt bereits in der Abwehrreihe an, die mit Rechtsverteidiger Nils Winter, der Innenverteidigung bestehend aus Tanju Öztürk und Nico Klaß sowie links Pierre Fassnacht aktuell gesetzt scheint. Doch Stappmann hat nach seinen bisher vier Einwechselungen mit seiner Schnelligkeit und Kopfballstärke reichlich Werbung in eigener Sache betrieben, wobei eben die Frage ist, wer dafür aus der Startelf fliegen könnte. Denn wenn der 22-jährige Abwehrspieler eingewechselt wurde, schied Kapitän Jerome Propheter aus dem Spiel, während Öztürk auf die Sechs rückte.

Nico Buckmaier kommt in die Startelf

Während diese Personalie also noch bis zum Anpfiff offen bleibt, wird Nico Buckmaier für Jan-Lucas Dorow in die Startelf rücken. Terranova: „Mit seinen zwei Vorlagen gegen Gladbach und der starken Trainingsleistung hat er sich den Einsatz verdient.“

Auf den offensiven Außen dürften derweil wieder der pfeilschnelle Shaibou Oubeyapwa (rechts) und Hüseyin Bulut (links) agieren. Auch Neuzugang Anton Heinz könnte auf Linksaußen zum Einsatz kommen, scheint laut Terranova aber derzeit „der bessere Einwechselspieler“ zu sein.

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