Regionalliga West

RWO will gegen 1. FC Köln II am Sonntag nachlegen

Raphael Steinmetz soll wieder die entscheidenden Zuspiele in die Spitze liefern.

Raphael Steinmetz soll wieder die entscheidenden Zuspiele in die Spitze liefern.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Es war nicht alles Gold, was in Wegberg-Beeck bei RWO glänzte. Aber positive Ansätze waren da, sie sollen bei der Kölner U21 vertieft werden.

Mike Terranova sieht sein Team auf einem guten Weg, weiß aber auch um die Arbeit, die vor ihm und seiner Mannschaft noch liegt. Zwei englische Wochen stehen an, Sonntag (14 Uhr) geht es zunächst einmal zur U21 des 1. FC Köln ins Franz-Kremer-Stadion. „In den zwei Tagen vor dem Spiel in Wegberg-Beeck haben die Jungs schon viel aufgenommen, das geht jetzt so weiter.“

Wobei der Fußballlehrer in dem Fall bedauert, dass er immer noch nicht den vollen Kader zur Verfügung hat. „Denn wenn die Spieler zurückkommen, müssen sie taktisch nachholen, was die anderen schon durchgekaut haben.“ Tugrul Erat, Jeffrey Obst, Vincent Stenzel und eventuell Pierre Fassnacht sollen kommende Woche mehr oder weniger intensiv ins Training einsteigen. „Dann brauchen sie immer noch drei, vier Wochen, um uns auf dem Platz helfen zu können.

Mehr als eine starke halbe Stunde abliefern

So wird Terranova auf den Stamm zurückgreifen, der in Wegberg-Beeck zumindest eine starke halbe Stunde ablieferte. Nach 15 Minuten stand es 3:0, was dafür spricht, dass es in der Offensive besser laufen kann, als die bisherige Saison zeigte. „Wir müssen von hinten raus spielen und aufbauen und dann über die Flügel gehen. So war es abgesprochen, so hat’s geklappt.“

Ein Sonderlob bekommt Dominik Reiner, der dies auf der rechten Außenbahn umsetzte und zwei Vorlagen für Shun Terada gab, der endlich dort stand, wo ein Torjäger in solchen Fällen stehen sollte: lauernd am Fünfer.

Terranovas Spielidee: Von hinten spielen, über außen kommen

Terranova: „Wir haben auch nach dem Training viel gesprochen. Shun ist sehr ehrgeizig und lernwillig.“ Lob gab es auch für Raphael Steinmetz und Maik Odenthal, die Terranovas Spielidee seit Jahren kennen und jetzt mit in die neuformierte Mannschaft tragen. Odenthal dies in der ungewohnten Position des Innenverteidigers. Terranova: „Weil er von dort ein Spiel aufbauen kann.“

So fehlte er zwar vorne, doch hier bringt sich immer öfter Adam Lenges ins Spiel, der Auge für die Situation besitzt und gleichzeitig die Konstitution, um den gegnerischen Aufbau wirkungsvoll zu stören. Tanju Öztürk als Sechser und Nils Winter links hinten fügen sich zunehmend besser ein, so dass Terranova eine klare Ansage machen kann: „Wir haben Respekt vor diesem spielstarken Gegner. Den Dreier aber wollen wir.“

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