U19 Bundesliga

RWO will gegen Bayer Leverkusen einen Rückstand vermeiden

Markus Kaya (rechts) bejubelt den Sieg gegen den MSV. In Leverkusen wird es aber um einiges schwieriger.

Markus Kaya (rechts) bejubelt den Sieg gegen den MSV. In Leverkusen wird es aber um einiges schwieriger.

Foto: Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  Bisher zeigte die U19 von RWO bei zwei Siegen Nehmerqualitäten. Darauf will sie sich im Duell bei Bayer Leverkusen aber nicht verlassen.

Zwei Spiele, zwei Siege. Der Saisonstart hätte für die A-Junioren von RWO in der U19-Bundesliga nicht besser laufen können. Sonntag, 11 Uhr, geht es zu Bayer Leverkusen.

Erst besiegte die Mannschaft von Markus Kaya zum Auftakt Rot-Weiss Essen mit 3:2, ehe sieben Tage später mit dem 2:1 im Stadion Niederrhein gegen den MSV Duisburg Derbyerfolg Nummer zwei folgte. „Wir freuen uns über die guten Ergebnisse, wollen uns darauf aber nicht ausruhen“, blickt der RWO-Trainer bereits auf Sonntag, wenn es ins Ulrich-Haberland-Stadion geht.

RWO hat dreiwöchige Pause gut genutzt

Dabei haben die Rot-Weißen die dreiwöchige Ligapause genutzt, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Dazu diente auch ein Testspiel gegen Ligakonkurrent RWE, in dem sich die Kleeblätter trotz eines zwischenzeitlichen 0:2 und 1:3 letztlich ein 3:3 erkämpften. Alle drei Treffer erzielte dabei Stürmer Erick Surmanski, der auch schon häufiger mit der Regionalliga-Mannschaft trainiert hat. Rückstände aufholen scheint bisher eine Spezialität der RWO-U19 zu sein. Auch in der Bundesliga lag die Kaya-Elf gegen RWE und MSV jeweils zurück, um am Ende doch als Sieger den Rasen zu verlassen.

„Wir haben in diesen Duellen eine tolle Moral gezeigt. Das spricht einerseits für die gute Athletik der Jungs, aber auch für ihren Charakter“, lobt der Linienchef seine Schützlinge, um jedoch im gleichen Atemzug anzumerken. „Wir können uns auf unsere Nehmerqualitäten nicht immer verlassen. Gegen Leverkusen sollten wir einen Rückstand tunlichst vermeiden. Ansonsten könnte es nach hinten losgehen.“

Kaya duldet keine Nachlässigkeiten

Überhaupt weiß Kaya ganz genau, wann er seine Spieler in die Pflicht nehmen muss. „Wenn sich Nachlässigkeiten einschleichen, spreche ich das sofort an. Und ich glaube, die Spieler verstehen schnell, dass sie wieder mit einer anderen Einstellung ans Werk gehen müssen.“

Denn auch wenn RWO vor diesem Spieltag mit Platz drei stolze fünf Ränge vor den Leverkusenern (ein Sieg, eine Niederlage) steht, gibt der Kleeblatt-Trainer zu bedenken, welch schwierige Aufgabe auf sein Team wartet. „Leverkusen gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Ein unsauberes Passspiel, wie wir das in den Anfangsphasen gegen RWE und den MSV hatten, dürfen wir uns nicht erlauben.“

Der Werkself ein Beinchen stellen

Wie man aber der Werkself ein Beinchen stellen könnte, haben Kaya und sein Co-Trainer René Lewejohann bereits mit einem passenden Plan ausgetüftelt. „Wir wollen für jeden Gegner eklig und unangenehm sein. Wir wissen, dass wir mit unserer Mentalität und Leidenschaft auch in Leverkusen etwas holen können.“

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