Handball

Schölwer: „Das hat unheimlich Laune gemacht“

Pia Steinzen (Mitte) war mit fünf Treffern am starken Auftritt der Biefanger Frauen gegen Aldekerk beteiligt.

Pia Steinzen (Mitte) war mit fünf Treffern am starken Auftritt der Biefanger Frauen gegen Aldekerk beteiligt.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Trainer Dieter Schölwer war stolz auf die Leistung seiner Oberliga-Spielerinnen. Die TVB-Frauen zeigten ein starkes Spiel.

Oberliga, Damen: TV Biefang –TV Aldekerk II 29:29 (19:15):

„Das war Werbung für den Damen-Handball und hat unheimlich Laune gemacht“, schoss es bei Dieter Schölwer nach dem Schlusspfiff begeistert raus. In der niveauvollen Begegnung schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die TVB-Damen hielten mit hohem Einsatz dagegen und legten eine klasse erste Hälfte hin. Zehn Minuten vor dem Ende lagen die Biefangerinnen aussichtsreich mit 27:21 vorne. Aldekerk ging mit einer offenen Manndeckung voll ins Risiko. Den Gastgeberinnen fehlte es in der Schlussphase schließlich an der nötigen Ruhe. Zudem wurde von drei Riesenmöglichkeiten keine genutzt. Schölwer: „Das Remis ist schon irgendwo leistungsgerecht. Wir haben Aldekerk alles abverlangt.“

TVB: Groß, Geukes; Reinartz (5), Sprick (1), F. Spaan (2), Steinzen (5/1), Schlinkert (1), A. Rosenke, P. Roesner (6), A. Häßler (3), Schirra (2), Wilms (1), L. Döller (3).

Verbandsliga, Herren: TD Lank –HSG RW O TV 28:23 (14:10): Die Rot-Weißen blieben am Samstagabend deutlich unter ihren Möglichkeiten. Das Team von Krzysztof Szargiej stand sich in Sachen Chancenverwertung selbst im Weg. Die Gäste spielten sich zwar zahlreiche Möglichkeiten heraus. Doch vor allem über die Außenpositionen fanden die Abschlüsse viel zu selten ins Ziel. So hechelten die Gäste ihrem wesentlich aggressiver zu Werke gehenden Gegner durchweg hinterher. „Um so ein Spiel erfolgreich gestalten zu können, muss man einfach mehr investieren. Es ist schade. Denn ich glaube, es war mehr drin für uns“, trauerte der HSG-Trainer Zählbares hinterher.

HSG: Baumbach, Klein, F. Vöpel; P. Kerger (2), Brandscheid (1), Wagner (3), F. Krämer, Schindler, Grieger (8), F. Hanenberg (2/2), Ostroga (4/1), M. Jany (1), Jankowski (2/1), D. Kerger.

Verbandsliga, Damen: TV Biefang II –TV Wipperfürth II 14:28: „So, wie wir gestern aufgetreten sind, können wir in dieser Liga nicht bestehen“, war Sebastian Köster ob der indiskutablen Vorstellung seiner Mannschaft ziemlich bedient. Im Gegensatz zur guten Leistung in Vorwoche in Lank ließen die TVB-Damen Einsatz, Willen und Emotionen vermissen. Die Gastgeberinnen luden Wipperfürth mit ihrer laxen Abwehrarbeit quasi zum Tore werfen ein. Die beiden Torhüterinnen Celina Winstermann und Alina Plaga, die von Kösters Kritik explizit ausgenommen wurden, waren meist auf sich alleine gestellt.

TVB: C. Winstermann, A. Plaga; L. Pauly (1), Prchala, Kunz (1), Kottkamp (1), Ihlo, J. Winstermann, Klaude (1/1), Baum, Konopek (4), Gehrke (1), Krause (5/3).

Landesliga, Herren: TV Biefang –TuS Lintfort 24:24 (14:11): „Eine abgezocktere Mannschaft hätte das Ding locker nach Hause gebracht. Uns fehlt so eine Art Leitwolf“, zielte Christian Hoffmeister auf die hektische Schlussphase ab. Seine Schützlinge machten es bis dahin sehr ordentlich. Die TVB-Herren lagen ständig vorne und auch drei Minuten vor dem Ende führten sie mit 23:21. „Dann nehmen wir uns viel zu schnell die Würfe und bleiben nicht cool“, haderte der Linienchef. So gerieten die Bifis tatsächlich noch in Rückstand, ehe zum Glück noch der verdiente Ausgleichstreffer gelang.

TVB: Kleinelsen, Braam; D. Rosin (5), Neugebauer (7/1), P. Neumann (1), Bongers (1), Vollmer (2), Gehrke (1), F. Klein, I. Regolin (2), Y. Schröder (1), K. Leprich, Bouveret, D. Benninghoff (4/3).

TB Oberhausen – MTV Rheinwacht Dinslaken II 24:33 (10:14): Der TBO-Trupp erwischte gestern einen rabenschwarzen Tag. Die Mannen von Tim Kullmann fanden zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise in die Partie. Kein Wunder, denn die Hausherren leisteten sich insgesamt 33 (!) Fahrkarten und obendrein 15 technische Fehler. Die Dinslakener Reserve hatte folglich leichtes Spiel und fuhr locker-flockig den verdienten Auswärtssieg ein. Kullmann: „Unsere Angriffsleistung war schlichtweg desolat. So kannst du nichts reißen.“

TBO: Klinger, Raths; Berkenfeld, Wolter (2), F. Lauer (6), D. Lotz (2), Gelszat (2), M. Bennewirtz (4), P. Buschhorn (3), S. Krämer (3), Walgenbach, Bologna, Krampe, Laaks (2).

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