Fußball-Oberliga

Sterkrade-Nord gegen SC Velbert: Optimismus ja, Übermut nein

Ekin Yolasan (vorn, im Spiel gegen Niederwenigerns Dominik Enz) ist für die Partie gegen den SC Velbert ebenso fraglich wie Samual Kahnert.

Ekin Yolasan (vorn, im Spiel gegen Niederwenigerns Dominik Enz) ist für die Partie gegen den SC Velbert ebenso fraglich wie Samual Kahnert.

Foto: Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  Nord hat mit drei Siegen gezeigt, dass die Oberliga passt. Gegen den SC Velbert gehen sie gleichwohl mit gebührendem Respekt ins Rennen.

Drei Siege in Serie, seit vier Partien gar ungeschlagen: Die Spvgg. Sterkrade-Nord hat in der Fußball-Oberliga gerade einen Lauf, wie man so schön sagt. Und den möchten die Schmachtendorfer im Heimspiel gegen den SC Velbert am morgigen Sonntag, 15.15 Uhr Nordler Park, fortsetzen.

Vor dem Duell gegen den Tabellen-16. gilt: Optimismus darf erlaubt und angebracht sein, aber keinesfalls Übermut oder gar Überheblichkeit. „Wir sind immer noch Neuling und Aufsteiger. Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen“, drückt Julian Berg verständlicherweise auf die Euphoriebremse.

Julian Berg tritt auf die Euphoriebremse

Die Nordler sind noch lange nicht an ihrem Ziel, dem Klassenerhalt, angekommen und gerade deshalb sind Punkte gegen einen direkten Konkurrenten, wie dem SC Velbert, doppelt so wichtig. „Wenn man die Klasse halten will, darf man einen Gegner wie den SC Velbert schlagen“, weiß Sterkrades Übungsleiter. Dass dies kein Selbstläufer wird, ist dem 32 Jahre jungen Coach ebenso klar.

Der Blick auf die Tabelle soll nicht täuschen. Berg: „Sie haben letzten Sonntag den TVD Velbert klar mit 3:0 geschlagen. Das sollte Warnung genug sein.“ Es war die erste Saisonniederlage des bislang stark aufspielenden TVD.

Velbert wurde genau beobachtet

Im Vorfeld hat sich Berg, wie man es von ihm kennt, intensiv mit dem kommenden Gegner auseinandergesetzt. „Wir haben deren Schwächen ausgemacht, wissen aber auch um ihre Stärken.“ Und die lägen ganz klar in der Offensive, wie der frühere Abwehrspieler sagt. „Sie haben vorne vier Spieler, die in der Oberliga den Unterschied machen können.“

Zu denen zählen Torjäger Kabiru Hashim Mohammed. Der Neuzugang vom Cronenberger SC traf in dieser Spielzeit in sechs Partien bereits viermal und bereitete zwei weitere Treffer vor. Daneben gilt Ahmet Kizilisik als hervorragender Standardschütze.

Einige Fragezeichen beim Personal

Zum Personal: Die Langzeitverletzten Philipp Demler und Julius Ufer fehlen bekanntlich weiterhin. Letzterer hat in dieser Woche mit dem Lauftraining begonnen. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Ekin Yolasan und Samuel Kahnert, der in der Begegnung beim FSV Duisburg (2:0) früh ausgewechselt werden musste.

Die positive Nachricht jedoch: Der Verdacht auf Faserriss hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Berg: „Bei beiden müssen wir das Abschlusstraining abwarten. Das ist sicherlich auch den intensiven englischen Wochen zuletzt geschuldet.“

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