Badminton-Regionalliga

Sterkrade-Nord ist weiter im Formhoch

Leona Michalski gewann mit Marie Schweitzer das Doppel, musste im Einzel wegen Magenbeschwerden aber aufgeben.

Leona Michalski gewann mit Marie Schweitzer das Doppel, musste im Einzel wegen Magenbeschwerden aber aufgeben.

Foto: Andreas Hofmann / WAZ

Oberhausen.  Viertes Spiel, vierter Sieg: Für die Schmachtendorfer könnte es nicht besser laufen. Dennoch wird von Spiel zu Spiel geschaut.

Es läuft weiter rund bei Badminton-Regionalligist Sterkrade-Nord. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel bleiben die Schmachtendorfer natürlich an der Spitze und als einziges Team der Liga weiterhin ohne jeden Verlustpunkt. Das 5:3 beim BC Hohenlimburg II schmeichelt den Gastgebern sogar noch. Teammanager Steffen Triebsees zum Leistungshoch: „In dieser Form wird es für jeden in der Liga schwer, uns zu schlagen.“

Denn in Hohenlimburg fehlte weiterhin der urlaubende Benjamin Tzschoppe, so dass bei den Herren wieder die junge Garde am Start war. Zudem musste Leona Michalski im Dameneinzel mit Magenbeschwerden passen und die Partie bei 4:9 im zweiten Satz aufgeben. „Ist aber wohl nichts Tragisches“, sagte Triebsees und setzt darauf, dass Michalke und auch Tzschoppe am Sonntag wieder dabei sind.

Schon 3:0 nach den Doppeln

Ein wenig überraschend gingen die Nordler mit einem 3:0 aus den Doppeln. Das erste HD mit Aaron Sonnenschein und Niclas Kirchgeßner war gewissermaßen eingeplant, hier hatten die Gäste stark aufgestellt. Doch mit dem Gewinn des zweiten Doppels war nicht unbedingt zu rechnen. Was Markus Hennes und Tobias Schröer beim 21:15, 24:26 und 21:15 natürlich umso mehr freute. Michalski und Marie Schweitzer schlossen dann souverän in zwei Sätzen mit 21:18, 22:20 ab.

Hier zeigte sich aber bereits, dass Michalski gesundheitlich angeschlagen war. Kirchgeßner markierte dann mit dem Sieg im dritten HE den vierten Punkt, Sonnenschein legte im ersten Herreneinzel den Siegpunkt nach. In der Vorsaison hatte er noch gegen Urgestein Hendrik Westermeyer verloren, diesmal wendete er das Blatt eindeutig mit 21:17, 21:7.

Am Ende etwas die Luft raus

Folgend war bei den Nordlern etwas die Luft raus, so dass es Michalski relativ leicht fiel, ihr Einzel aufzugeben. Im Mixed experimentierte der Tabellenführer mit der Paarungen Schröer/ Schweitzer und verzockte sich beim 8:21, 17:21 etwas. Hennes hat immer noch nicht so recht in die Saison gefunden und gratulierte seinem Gegner Janik Osthöver nach 21:13, 12:21, 20:22. Das machte aber unterm Strich keinem mehr etwas aus.

Triebsees: „Es ist zu früh, vom Aufstieg zu sprechen. Wir gucken einfach von Woche zu Woche weiter.“ Aber die vier absolvierten Spiele sowie die der Konkurrenz lassen doch einen tiefer gehenden Blick auf die Regionalliga zu.

Wahrscheinlich Zweikampf mit CfB Köln

„Es wird sich wohl um uns und CfB Köln drehen. Wir haben dort gewonnen, aber da fehlten denen zwei Stammkräfte. Die sind jetzt wieder am Start, so dass wir das Rückspiel abwarten müssen.“ Der Meister steigt direkt auf, der Zweite würde wahrscheinlich eine Relegation spielen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben