Spitzenspiel Regionalliga

Terranova: „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen“

Das soll ein Mittel sein: Schnell über die Außen mit Dominik Reinert (l.) und zentral trifft dann Maik Odenthal (Mitte).

Das soll ein Mittel sein: Schnell über die Außen mit Dominik Reinert (l.) und zentral trifft dann Maik Odenthal (Mitte).

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Samstag, 14 Uhr, empfängt RWO den Spitzenreiter Rödinghausen. Die Elf von Mike Terranova will mit einem Dreier oben dran bleiben.

„Wir werden nicht zu viele Chancen bekommen“, sagt Mike Terranova vor dem Spiel gegen den SV Rödinghausen. Heute, 14 Uhr, kommt der Spitzenreiter der Regionalliga ins Stadion Niederrhein. Und die Elf um den ehemaligen Rot-Weißen Simon Engelmann steht dort oben, weil sie wenig Chancen zulässt, wenig Tore kassiert und ihre selbst zu 50 Prozent aus Standards erzielt. Terranova weiß, was sein Team erwartet und hat nach dem Pokalspiel mit seinem Trainerstab daran gearbeitet, dass die Kleeblätter dagegen gewappnet sind.

„Generell erwarte ich einen stabil stehenden Gegner, der auf Konter setzen wird. Dort sind sie besonders gefährlich.“ Auch weil sie mit Engelmann einen seit Jahren beständigen Torjäger in ihren Reihen haben.

Schnell über die Außenbahnen kommen

Im Pokalspiel deutete sich schon an, wie die Rot-Weißen darauf reagieren können. Nämlich mit eigenen, schnell vorgetragenen Angriffen. Deswegen testete Terranova im Pokal mit Dominik Reinert als Rechtsaußen vor Verteidiger Julijan Popovic und war voll zufrieden. Reinert nutzte seine Chance. Terranova: „Er war fünfmal durch und viermal kam sein Ball stark ins Zentrum.“

Das klappte also, und später auch über links als Maik Odenthal Francis Ubabuike ablöste und vormachte, wie Bälle verwertet werden sollten. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung nahm er ein Reinert-Zuspiel auf und vollstreckte zum 3:0. „So muss es sein, aber das ist immer noch zu wenig. Wir müssen effektiver werden“, fordert Terranova. „Wir schaffen zwar viele Chancen, hätten aber trotzdem mehr Tore schießen müssen.“ Dies eingedenk der wahrscheinlich wenigen Gelegenheiten, die Rödinghausen zulassen wird.

Auch auf die Sicherheit achten

So sehr sich Terranova mit seiner Aufstellung auf den Außen um Schnelligkeit bemühen wird, so sehr muss er auch den Aspekt Sicherheit beachten. Rödinghausen fährt überfallartige Konter. „Ich werde versuchen, die zentrale Achse zu stärken, Kofi Twumasi hat durchaus Chancen auf die Startelf.“

Das würde bedeuten, dass er mit einer Spitze beginnt und da ist derzeit Cihan Özkara ganz klar vorn. Philipp Gödde zeigt zwar gute Ansätze und ist körperlich stark, doch für 90 Minuten würde es bei ihm nach seiner langen Verletzung noch nicht reichen. Tarik Kurt ist zwar fit, jedoch von der Spielanlage her nicht so vielseitig wie Özkara.

Bei Standards auf der Hut sein

Und was die Standards betrifft, setzt Terranova auf seine Viererkette. In der fehlt zwar der rotgesperrte Jerome Propheter, doch gegen die großgewachsenen Rödinghauser Angreifer sollten es zentral Kapitän Jannik Löhden und Nico Klaß richten. Philipp Eggersglüß hat nach Erkältung wieder mittrainiert, er wäre ein Kandidat für den Kader.

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