Jugendfußball

U19: Keine Tore im Revierderby zwischen RWO und MSV

Die RWO-Abwehr rund um Enis Vila (l., hier mit Duisburgs Lennard Blits) hielt hinten die Null.

Die RWO-Abwehr rund um Enis Vila (l., hier mit Duisburgs Lennard Blits) hielt hinten die Null.

Foto: Mark Bohla / Funke Foto Services

Oberhausen.  In der U19-Bundesliga teilten sich der MSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen die Punkte und trennten sich mit einem gerechten 0:0.

U19-Bundesliga MSV Duisburg – RW Oberhausen 0:0: Nach dem 1:4 gegen Bayer 04 Leverkusen haben die A-Junioren von RWO in Duisburg eine gute Reaktion gezeigt. Auch wenn es letztlich nur einen Punkt bei der Nullnummer gegen den Reviernachbarn gab, konnte der Kleeblatt-Trainer Dimitrios Pappas mit dem Resultat gut leben. „Ich habe ein intensives Derby zweier zweikampfstarker Mannschaften gesehen. Mit der Defensivleistung können wir zufrieden sein, wobei wir nach vorne die letzte Entschlossenheit haben vermissen lassen.“

Besonders über die starken Standards von Jan Bachmann kamen die Kleeblätter im ersten Durchgang immer wieder gefährlich nach vorne. Doch entweder fehlten die entscheidenden Zentimeter, oder Gästekeeper Gian-Luca Reck hatte etwas dagegen. Doch auch RWO-Schlussmann Haakon Pomorin, der erneut den verletzten Jona Scholz vertrat, zeigte eine starke Leistung und entschärfte den Ball von Ömer Faruk Özden im Eins-gegen-Eins (36.).

„Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir mit den Großen mithalten können“

Nach dem Pausentee blieben die Kleeblätter zwar weiterhin bemüht, doch wurden die Aktion nach vorne zunehmend hektischer. Die beste Möglichkeit zum Sieg hatte noch Furkan Cakmak eine Viertelstunde vor dem Abpfiff, dessen Schuss aber knapp über die Latte ging. „Auch Duisburg hatte in der Schlussphase noch das eine oder andere Ding, wo wir etwas Glück gehabt. Ich denke es gibt Schlimmeres, als in Duisburg einen Punkt zu holen“, sagte Pappas.

Für die Kleeblätter geht es am kommenden Sonntag um 11 Uhr weiter. Dann muss die Pappas-Elf beim FC Schalke 04 antreten, der zeitgleich überraschend deutlich mit 0:4 gegen Leverkusen den Kürzeren zog. „Hoffentlich müssen wir das nicht ausbaden“, scherzt Pappas, der aber insgesamt dem Duell gegen die Königsblaueben und Trainerkollege Norbert Elgert freudig entgegenblickt. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir mit den Großen mithalten können. Natürlich sind wir in diesem Spiel der Außenseiter, aber abschenken werden wir wie immer nichts.“

Im Hinspiel trennten sich Schalke und RWO im Stadion Niederrhein übrigens mit 1:1.

RWO: Pomorin; Overfeld, Vila, Gabriel, J. Bachmann, Markovic, Kücük (74. L. Bachmann), Cakmak (80. Bilgin), Köse, Surmanski (76. Inan), Heck (87. Gojnovci).

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