Jugendfußball

Wenn alles gut läuft, ist die Klasse für RWO-U19 sicher

Leid und Freud lagen bei den A-Junioren von RWO, hier Pascal Gurk (fehlt jetzt) und Leon Bachmann nach dem 0:1 gegen den MSV, oft nahe beieinander. Einem 0:8 in Düsseldorf folgte ein 4:2 gegen Leverkusen. Am Ende scheint es gut auszugehen.

Leid und Freud lagen bei den A-Junioren von RWO, hier Pascal Gurk (fehlt jetzt) und Leon Bachmann nach dem 0:1 gegen den MSV, oft nahe beieinander. Einem 0:8 in Düsseldorf folgte ein 4:2 gegen Leverkusen. Am Ende scheint es gut auszugehen.

Foto: Mark Bohla

Oberhausen.   Dazu müsste die Alf von Dimi Pappas in Münster punkten und auf günstige Ergebnisse der Konkurrenz hoffen. Aber auch so ist noch viel Zeit übrig.

U19-Bundesliga

Preußen Münster -
RW Oberhausen Sa 13

So schnell kann das gehen: Als RWO vor zwei Wochen 0:8 gegen Fortuna Düsseldorf verlor, verließ die Mannschaft von Trainer Dimitrios Pappas den Rasen mit hängenden Köpfen. Letzten Samstag war nach dem 4:2 gegen das Topteam Leverkusen Jubel angesagt. Kein Wunder, war der Sieg doch ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

Nun soll es für die Kleeblätter in Münster Zählbares geben. Trainer Dimi Pappas: „Da ist was drin. Wir sind hochmotiviert. Besonders, da wir noch was gut zu machen haben.“ Der Linienchef bezieht sich dabei auf das 0:2 aus dem Hinspiel.

Münster kann auch brandgefährlich sein

Ähnlich wie damals erwartet Pappas erneut, dass Münster zurückhaltend agiert und den Rot-Weißen den Ball überlassen wird. Vor allem über Standards und die weiten Einwürfe von Preußen-Kapitän Lukas Frenkert sei der Zehnte brandgefährlich. Apropos Tabelle: Wenn RWO gewinnen sollte und die Konkurrenz an diesem Spieltag mitmacht, könnte der Klassenverbleib perfekt gemacht werden.

Groß im Konjunktiv bleiben will Pappas aber nicht. Für den 39-Jährigen sei viel wichtiger, dass es sein Team selbst in der Hand hat. „Wir müssen nicht hoffen, dass andere patzen. Die anderen müssen das tun. Das ist ein großer Vorteil.“ Überhaupt will der Coach den Druck nehmen: „Man muss in solchen Situationen den Kopf frei haben und nicht zu viel nachdenken. Sonst blockiert das.“

Einige Rückkehrer lassen hoffen

Nicht zuletzt wegen der guten Leistungen gegen Bayer durften unter der Woche Ahmet Efe Aris und Yasin-Cemal Kaya bei der Ersten Mannschaft trainieren. Nach ihren Verletzungen kehren Kerem Sengün und Pablo Overfeld zurück, auch Kapitän Durim Berisha ist nach Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. Fehlen wird dagegen weiterhin Pascal Gurk, der noch zwei Wochen verletzungsbedingt aussetzen muss.

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