Derby in der Bezirksliga

Wichtiger Dreier für die SFK gegen BWO

Nils Wehran (l.) unter der Woche im Pokal bei Fortuna Bottrop. Da teilten sich die SFK die Körner ein.

Nils Wehran (l.) unter der Woche im Pokal bei Fortuna Bottrop. Da teilten sich die SFK die Körner ein.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das war Abstiegskampf und das Derby ging nicht gut aus für Blau-Weiß. SFK hingegen verschaffte sich Luft.

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Von Sebastian Stachowiak



Bezirksliga
BW Oberhausen –
SF Königshardt 0:3 (0:1)

Im Kellerderby haben sich die Sportfreunde einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf gesichert. Mit 3:0 (1:0) setzte sich die Mannschaft von Dusan Trebaljevac verdient an der Tulpenstraße durch, was den Linienchef am Ende der Englischen Woche sichtlich zufrieden stellte. „Ich freue mich sehr für die Mannschaft, die sich mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Willen diesen Erfolg verdient hat.“

Dabei gingen die Gäste durch ein Geschenk des blau-weißen Schlussmannes Bastian Danzinger in Führung, dessen verunglückter Abstoß Lukas Kratzer ohne große Mühe zum 1:0 einschob (8.). „So ein Start ist bitter, wobei ich Bastian keinen Vorwurf machen möchte“, nahm BWO-Trainer Samet Arik seinen Keeper in Schutz, der sich von dem Fehler schnell erholte und im Anschluss mehrfach die Königshardter zur Verzweiflung brachte.„Da müssen wir früher das 2:0 machen“, wusste Trebaljevac. Erneut war es Stürmer Lukas Kratzer, der nach perfektem Zuspiel von Nils Wehran in die Schnittstelle den Ball über die Linie brachte (52.). Die Hausherren wachten durch das 0:2 auf und drängten in der Folge auf den Anschluss, der nochmal für neue Spannung gesorgt hätte.

Blau-Weiß macht zu viele Fehler

Doch sowohl zweimal Jeffrey Büdeker (62./69.), als auch Denis Hagenschulte per Kopf (83.) fanden im sicheren SFK-Torhüter Kevin Luft ihren Meister.

Bezeichnend für die derzeitige Lage der Liricher war das 0:3, das aus einem Eigentor von Alkan Kurt resultierte (84.) und für die endgültige Entscheidung sorgte. Dank des dritten Saisonsieges verließen die Sportfreunde die direkten Abstiegsplätze. „Nach dem bitteren 1:2 gegen Adler und der Packung im Pokal war es heute extrem wichtig nicht nachzulassen und Blau-Weiß auf Distanz zu halten. Genau so müssen wir uns auch nach der Ligapause präsentieren“, sagte Trebaljevac.

Liricher bleiben am Tabellenende

Die Liricher dagegen bleiben weiter mit neun Zählern auf dem Konto am Tabellenende. Arik: „Es wird nicht leichter für uns und der Rückstand zum rettenden Ufer nicht weniger. Besonders wenn wir solche einfachen Fehler machen. Dennoch müssen wir den Kopf oben behalten und weiter kämpfen.“

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