Volleyball

Homrighausen: „Ich denke nicht an die Meisterschaft“

Norbert Homrighausen (links), hier beim Spiel am Sonntag gegen den Brühler TV im Gespräch mit seinem Kapitän Bastian Rickes (rechts), hegt trotz Platz eins nach der Hinserie noch keine Ansprüche auf die Meisterschaft.

Norbert Homrighausen (links), hier beim Spiel am Sonntag gegen den Brühler TV im Gespräch mit seinem Kapitän Bastian Rickes (rechts), hegt trotz Platz eins nach der Hinserie noch keine Ansprüche auf die Meisterschaft.

Foto: sone

Freudenberg.  Volleyball-Regionalligist VC Freudenberg ist nach der Hälfte der Saison Spitzenreiter. Im „Flecken“ bleibt man aber dennoch auf dem Boden.

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Der Volleyball-Regionalligist VC Freudenberg steht nach der Hinrunde überraschend an der Tabellenspitze. Vier Punkte Vorsprung hat das Team vor dem RSV Much, allerdings hat der Verfolger auch noch ein Spiel in der Hinterhand. Trainer Norbert Homrighausen will von einer möglichen Meisterschaft aber noch nichts wissen.


Herr Homrighausen, sind Sie teilweise selbst ein wenig überrascht von Ihrer Mannschaft?
Norbert Homrighausen:
Ja, das kann man so sagen. Wir wollten zuerst genügend Punkte für den Klassenerhalt sammeln und haben dann einen oberen Mittelfeldplatz anvisiert. Dass wir jetzt ganz oben stehen, war nicht abzusehen, ist aber natürlich schön.


Was hat Ihre Mannschaft in der Hinserie ausgemacht, dass es dann doch so gut gelaufen ist?
Wir haben eine sehr eingespielte Mannschaft. Der Stamm spielt bereits seit fünf oder sechs Jahren zusammen, das macht sich schon bemerkbar. Wir haben zwei sehr gute Anspieler und sind auch im Mittelblock führend in der Liga. Das ist schon ein immens großer Vorteil für uns.


Gibt es dennoch Punkte, die Sie gerne verbessert sehen würden?
Klar, verbessern kann man sich immer. Das sind einzelne, kleinere Dinge. Zum Beispiel müssen wir teilweise noch konsequenter und überzeugender werden. Das hat im letzten Satz gegen Brühl nicht gut geklappt. Außerdem arbeiten wir momentan extrem am defensiven Block. Da sind wir in der Liga von der Leistungsstärke her noch etwas zurück. Aber es hat sich auch schon verbessert.


Der Klassenerhalt sollte mit 26 Punkten fix sein. Wie sehen die neuen Ziele aus?
Das denke ich auch. Es geht für uns darum, die beiden ausstehenden Spiele in diesem Jahr noch positiv zu gestalten. Dann können wir weitersehen. Eine Platzierung um Platz drei oder vier wäre schon unser Ziel.


Die Meisterschaft ist also noch kein Thema?
Nein, da denke ich absolut noch nicht dran. Erstens sind noch zehn Spiele zu absolvieren, zweitens müssen wir sehen, wie es personell aussieht. Wir haben jetzt zwei Spieler im Mittelblock verletzt, passiert da noch mehr, also kommen weitere Verletzungen von Stammspielern hinzu, wird es direkt ungemein schwieriger und Niederlagen würden automatisch kommen. Es wird also auch darauf ankommen, wie es in dieser Hinsicht aussieht.


Wo steht der VC Freudenberg nach dem letzten Spiel am 4. April bei der SG Coesfeld?
Ich gehe davon aus, dass wir sicherlich auf Rang drei oder vier ins Ziel kommen. Tiefer glaube ich nicht. Platz drei wäre schon ein guter Erfolg für uns, da es eine Steigerung zum Vorjahr bedeuten würde.


Gegen alles darüber würde man sich aber auch nicht wehren, oder?
Nein, natürlich nicht. Das würden wir auf jeden Fall gerne mitnehmen, ist aber nicht das vorrangige Ziel. Und darüber machen wir uns auch überhaupt keine großen Gedanken.

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