Fußball

0:2 in Rhynern: Jetzt hat es auch den SV Schermbeck erwischt

Dominik Milaszewski verschoss einen Elfmeter.

Dominik Milaszewski verschoss einen Elfmeter.

Foto: Foto: Thomas Schmidtke / FUNKE Foto Services

Schermbeck.  Der Westfalenligist kassiert im fünften Spiel die erste Niederlage. Der Trainer hadert mit der Entstehung des 0:1 und einem vergebenen Elfmeter.

Die schöne Serie ist gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage verließen die Oberliga-Kicker des SV Schermbeck zum ersten Mal in dieser Saison als Verlierer den Platz. Mit 0:2 (0:2) unterlag das Team von Trainer Thomas Falkowski auf gegnerischem Geläuf dem SV Westfalia Rhynern und rutscht in der Tabelle auf einen Mittelfeldplatz ab. Ärgerlich war die Niederlage auch deshalb, weil die Gäste zahlreiche Chancen ausließen, um nach dem frühen Rückstand wieder ins Spiel zurückzukommen.

„Uns allen war klar, dass irgendwann ein solches Match kommen wird, in dem wenig bis gar nichts zusammenläuft”, so Falkowski nach Spielende. „Wir waren heute nicht richtig da, immer einen Schritt zu spät und nicht leistungsbereit genug. Dann reicht es eben nicht.”

Der SVS-Coach war zudem deshalb verdrossen, weil seiner Ansicht nach dem frühen Führungstor der Gäste ein klares Foulspiel vorangegangen sei. Kevin Mule-Ewald verlor einen nicht regelkonformen Zweikampf gegen Yasin Acar, der dann freie Bahn auf das Schermbecker Tor hatte und Keeper Cedric Drobe keine Chance ließ (6.). Noch größer wurde sein Unmut, als der Referee nach 29 Minuten ein Foul an Dominik Hanemann mit einem Strafstoß ahndete, den Dominik Milaszewski jedoch kläglich vergab.

Die große Chance, nach dem frühen Rückstand rasch zurückzukommen, war vertan. Stattdessen ließ sich die SVS-Hintermannschaft zehn Minuten später viel zu leicht ausspielen, sodass Akhim Seber auf 2:0 (41.) erhöhen konnte. „Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut aus meiner Sicht”, so Falkowski. „Der Rückstand ging bis dahin in Ordnung.”

Gleich drei Wechsel nahm Falkowski in der Pause vor, und sein Team präsentierte sich nun deutlich aufgeräumter. Das Tor trafen die Schermbecker an diesem Tag trotz weiterer großer Chancen von Nikolaj Zugcic (49.), Kevin Rudolph (65.), erneut Zugcic (71.) und Lukas Steinrötter (76.) aber nicht mehr. „Wir müssen das analysieren, darüber reden, uns schütteln und uns dann auf die nächste Aufgabe konzentrieren”, so der Trainer der Rot-Weißen. „Dennoch ist diese Niederlage kein Beinbruch. Schließlich sind wir ja nicht der FC Bayern der Oberliga.”

SVS: Drobe; Hodzic (46. Poch), Mule-Ewald, Steinrötter, Zugcic, P. Rudolph (46. Klimczok), Niehoff (76. Grumann), K. Rudolph, Niewerth, Hanemann, Milaszewski (46. Göbel).

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