Handball

15:19! Schermbeck verliert gegen Haldern/Mehrhoog/Isselburg

Anna Schulte-Bocholt traf an ihrem 21. Geburtstag sechsmal für den SV Schermbeck.

Anna Schulte-Bocholt traf an ihrem 21. Geburtstag sechsmal für den SV Schermbeck.

Foto: Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Gegen den Landesliga-Absteiger zeigt der ersatzgeschwächte Bezirksligist aus Schermbeck aber eine ordentliche Vorstellung. Starke Torhüter

Zum Auftakt der Bezirksliga-Saison mussten sich die Handballerinnen des SV Schermbeck dem Landesliga-Absteiger HSG Haldern/Mehrhoog mit 15:19 (5:9) geschlagen geben. Beim ersatzgeschwächten SVS halfen einige A-Juniorinnen aus, dennoch verkauften sich die Gastgeberinnen gegen einen starken Kontrahenten teuer. Dem Vier-Tore-Rückstand nach einer Viertelstunde lief die Mannschaft von Andreas Maile bis zum Schluss hinterher. Insbesondere die zweite Hälfte wurde absolut auf Augenhöhe geführt. Auf beiden Seiten konnten die Torhüterinnen überzeugen: Michelle Latzel auf Schermbecker Seite und Kathrin Bücker im HSG-Tor. „Der Gegner war am Ende einfach etwas eingespielter und auch körperlich überlegen. Die waren einfach etwas besser“, befand Maile fair.

Sein Gegenüber Ralf Sobotta meinte nach der Schlusssirene: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und vor allem mit der Leistung. Wir haben bei einer Topmannschaft der Bezirksliga gepunktet.“ Er habe nach dem Ende der Vorbereitung nicht genau sagen können, wo sein Team zum Saisonbeginn steht: „Jetzt wissen wir ein bisschen, was Sache ist. Doch was der Sieg wert ist, zeigt sich erst nächste Woche.“

SVS: Latzel; Kötter (3), Kantert, Neuenhoff, Heidermann (1), Oberheim, Grömping (3), Schmücker, Schulte-Bocholt (6), Schulte-Loh (1), Triptrap (1), Nondorf.

Ligakonkurrent BW Dingden hatte sich für das Gastspiel beim TSV Bocholt II durchaus etwas ausgerechnet, kam letztlich aber beim 18:28 unter die Räder. „Ich bin schon enttäuscht, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass wir viel weiter sind“, erklärte Trainer Tobias Weidemann. Bis auf die beiden Torhüterinnen fand keine Dingdenerin zur Normalform. Nur in den ersten Minuten hielt der Gast noch ordentlich dagegen, führte noch mit 3:2 (10.). Danach verfiel BWD zunehmend in alte Muster, agierte vorne zu statisch und packte nicht mehr richtig zu.

BWD: Osterdorf; Bußkamp (2), Loskamp (1), Lievers, Volmering, Koopmann (1), Geuting (6), Dienberg, Leszinski, Wittich (2), Leiting (1), Stenert (5).

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