Fußball-Westfalenliga

3:1! Aber der SV Schermbeck hätte höher gewinnen müssen

Patrick Rudolph und der SVS ließen die Zügel etwas schleifen.

Foto: ERWIN POTTGIESSER

Patrick Rudolph und der SVS ließen die Zügel etwas schleifen. Foto: ERWIN POTTGIESSER

Schermbeck.   Thomas Falkowski, Trainer des Westfalenligisten, ärgerte sich nach dem Sieg gegen Roxel über eine schwache zweite Hälfte. Zweimal Milaszewski.

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Die Kicker des SV Schermbeck haben ohne zu glänzen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Eine Woche nach der unerwarteten 1:2-Niederlage in Stadtlohn bezwang der Westfalenligist vor heimischer Kulisse den BSV Roxel mit 3:1 (3:0) und hatte dabei erstaunlich wenig Widerstand zu brechen.

Die Rot-Weißen bleiben nach diesem Erfolg Dritter in der Tabelle, konnten den Abstand zum Spitzenreiter aber bis auf einen Punkt verkürzen. „Was heute zählt, ist der Erfolg”, so Trainer Thomas Falkowski nach Spielschluss. „Aber mit der Art und Weise, gerade in der zweiten Halbzeit, bin ich nicht zufrieden.”

Was den Coach trotz des Dreiers ärgerte, war die legere Gangart seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel, die bei klarer 3:0-Führung das Ergebnis lediglich noch verwaltete, obwohl Falkowski noch in der Kabine gefordert hatte, zu agieren und konsequent auf das vierte Tor zu spielen.

Schon in Durchgang eins hatte der SVS die Räume, die der Gegner anbot, nur selten genutzt und so eine noch deutlichere Pausenführung verspielt. „Wir hätten heute einiges für unser Torverhältnis tun können”, so Falkowski.

Dabei hatten die Schermbecker richtig stark begonnen, und nach einer ersten Annäherung in Form eines fulminanten Volleyschusses von Dominik Milaszewski (5.) gelang schon nach acht Minuten das gegen tief stehende Roxeler so wichtige 1:0. Nach einem Freistoß aus halblinker Position stand Maik Habitz völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse und hatte keine Mühe, per Kopf einzunicken.

Chancen im Fünf-Minuten-Takt

Es folgten Großchancen im Fünf-Minuten-Takt, die gleich reihenweise vergeben wurden. Das Spiel lief nur in eine Richtung, aber die Hausherren ließen die letzte Konsequenz vermissen. Erst nach einer präzisen Hereingabe von Marek Klimczok gelang Goalgetter Milaszewski erst das 2:0 (36.), neun Minuten später nutzte er die Verwirrung in der Roxeler Hintermannschaft zum 3:0 unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Es waren seine Saisontore zehn und elf.

Das war es dann aus Schermbecker Sicht. Nach dem Seitenwechsel agierte die Falkowski-Elf viel zu passiv und kassierte nach dem ersten gelungenen Spielzug der Gäste das ärgerliche Gegentor (57.). Der BSV aber war insgesamt zu schwach und nicht mehr in der Lage, den Sieg der Hausherren zu gefährden.

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