Fußball-Bezirksliga

Auf Hamminkeln wartet in Oberhausen ein dicker Brocken

Trainer Thorsten Albustin gibt beim HSV die Richtung vor.

Foto: Gerd Hermann

Trainer Thorsten Albustin gibt beim HSV die Richtung vor. Foto: Gerd Hermann

Hamminkeln.   Das Team von Thorsten Albustin muss am Samstag beim spielstarken Tabellendritten antreten. Gleich sechs Stammkräfte werden dem HSV fehlen.

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Ein richtig dicker Brocken wartet zum Auftakt nach der Winterpause auf die Bezirksliga-Kicker des Hamminkelner SV. Das Team von Trainer Thorsten Albustin tritt am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) beim SC 1920 Oberhausen an, der derzeit auf dem dritten Tabellenrang liegt und sich noch vage Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf. Vier Siege in Serie zum Abschluss des Spieljahres 2017 hatten die Hausherren wieder in Reichweite zur Spitze gebracht. „Möglicherweise ist das Team aus Oberhausen das spielstärkste in der gesamten Liga”, so Albustin. „Zudem findet die Begegnung auf dem Ascheplatz des SC statt. Da spricht vieles für den Gegner.”

Kapitän an Bord

Gut möglich, dass dem Coach des HSV die Außenseiterrolle behagt. Schließlich muss Albustin gleich auf sechs Stammkräfte verzichten. Tom Wirtz und Tobias Quartsteg fehlen urlaubsbedingt. Felix Paus laboriert nach wie vor an einer hartnäckigen Entzündung in der Wade, auch Lars Klein-Hitpaß (Knie) und Neuzugang Georgius Savvidis (Patellasehne) müssen verletzungsbedingt passen. Und hinter dem Einsatz von Johannes Götz steht ein dickes Fragezeichen, nachdem der Defensivspieler unter Woche grippebedingt das Bett hüten musste. „Dafür ist unser Kapitän Peter Hütten wieder an Bord”, so Albustin. „Er wird am Samstag von Beginn an spielen.”

Guter Trainingseinsatz

Zuversichtlich stimmte den Coach das wöchentliche Training seines Teams. Das restliche Dutzend Feldspieler habe voll mitgezogen, alle seien topfit. „Wir wollen in Oberhausen kompakt und geschlossen auftreten und unser Spiel nach vorne verbessern”, sagt er. „Dann ist auch da etwas zu holen.” Das Hinspiel am ersten Spieltag, das der HSV mit 2:1 gewinnen konnte, haben die Spieler noch in unschöner Erinnerung. Zwei rote und zwölf gelbe Karten, fast alle davon für Spieler des SC, zeugen davon, dass der Gastgeber stets hochemotional in die Spiele geht. „Das kann im Sport oft sehr gut sein, aber auch mal das Gegenteil bewirken”, so Albustin. „Und wenn die Oberhausener die Nerven verlieren, werden wir zur Stelle sein.”

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