Fußball, Kreisliga A

Brünen im Aufwind, Bislich mit bitterer Pleite

Brünens Keeper Björn Mense musste teilweise Kopf und Kragen riskieren.

Foto: Gerd Hermann

Brünens Keeper Björn Mense musste teilweise Kopf und Kragen riskieren. Foto: Gerd Hermann

Hamminkeln/Wesel.   Fußball-A-Ligist SV Brünen ist nach der Winterpause mit einem Sieg in die zweite Saisonhälfte gestartet.

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Borussia Bocholt -
SV Brünen 0:1 (0:1)

Fußball-A-Ligist SV Brünen ist nach der Winterpause mit einem Sieg in die zweite Saisonhälfte gestartet. Die Mannschaft von Aycin Özbek setzte sich mit 1:0 (1:0) bei Borussia Bocholt durch. „Es war wichtig, mit einem Erfolg aus der Pause zu kommen. Auch wenn der Sieg etwas glücklich war“, stellte der Brüner Übungsleiter fest. Großen Anteil am Auswärtserfolg hatte SVB-Keeper Björn Mense, der vor allem in der zweiten Halbzeit ein großer Rückhalt war. „Er hat überragend gehalten“, lobte Aycin Özbek seinen 39-jährigen Schlussmann.

Das Tor des Tages gegen die abstiegsbedrohte Borussia erzielte Offensiv-Akteur Nico Janzen in der 28. Minute. Die Gäste-Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. „Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt“, so Özbek, dessen Team nach dem Seitenwechsel jedoch zunehmend die Ordnung verlor. Björn Mense hielt den Erfolg jedoch fest.

Am Sonntag gastieren die Brüner, die weiter auf dem siebten Rang stehen, beim Tabellen-13. GW Vardingholt. „Wir wollen nachlegen“, sagt der SVB-Coach, der definitiv auf Marvin Moshövel und Malte Roschkowski verzichten muss. Hinter den Einsätzen von Domenik Stenzel und Christian Purps steht noch ein Fragezeichen.

TuS Stenern -
HSC Berg 3:1 (1:0)

Der HSC Berg ist mit einer Niederlage in das Fußball-Jahr gestartet. Das Schlusslicht unterlag bei der DJK TuS Stenern mit 1:3 (1:0). Die Hoffnung auf den erfolgreichen Auftakt der geplanten Aufholjagd hielt nur eine Halbzeit. Was nach dem Seitenwechsel passierte, stieß dem Übungsleiter der Gäste bitter auf. Denn die Entscheidungen des Unparteiischen sorgten nicht nur beim HSC für großes Unverständnis. Der Schiedsrichter verwies sowohl das Trainer-Gespann Guido Dickmann und Johnny Marissink als auch zwei HSC-Akteure vom Platz und forderte zwischenzeitlich sogar Ordner am Spielfeldrand an. HSC-Trainer Guido Dickmann hielt sich in seinen Aussagen zurück: „Aber selbst der Gastgeber hat nicht mehr verstanden, was los ist.“

Die Gäste waren in der 38. Minute durch Thorsten Schierenberg in Führung gegangen. „Wir waren entschlossen, die Punkte einzufahren. Wir haben alle gemerkt, dass etwas drin ist“, so Dickmann. Die kalte Dusche folgte fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff. Thorsten Schierenberg brachte seinen Gegenspieler im Strafraum unglücklich zu Fall und sah dafür die Ampelkarte. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Hausherren zum Ausgleich. Drei Minuten später erzielte Stenern das 2:1. Nach einer Stunde kassierte der HSC das 1:3. Fünf Minuten vor dem Abpfiff sah David Narkotte für ein überhartes Einsteigen die Rote Karte. Zu allem Überfluss verletzte sich Marco Schlebes schwer an der Schulter. „Wir haben uns so viel vorgenommen. Aber dieses Spiel müssen wir ganz schnell vergessen“, so Dickmann, dessen Team am Sonntag spielfrei hat.

SV Bislich -
VfL Rhede 2 0:1 (0:0)

Der SV Bislich kassierte am Mittwochabend eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den Vorletzten VfL Rhede II. Das Tor des Tages kassierten die Hausherren erst in der 80. Minute. „Eine bittere Pleite. Wir hatten das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle“, so SVB-Coach Bernd Pagojus, dessen Hintermannschaft beim Gegentor nicht konsequent genug verteidigte. Zuvor hatten die Hausherren beste Gelegenheiten, um selbst in Führung zu gehen, ließen diese jedoch ungenutzt. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Pagojus.

Zum Auswärtsspiel beim Aufstiegsfavoriten TuB Mussum fahren die Bislicher als Außenseiter. „Aber wenn wir stabil stehen, ist auch dort etwas drin“, sagt der SVB-Trainer. Er muss neben Kai Sprenger und Maik Pöpperling auch auf Mohamed Baydoun, der sich gegen den VfL Rhede II am Knie verletzte, verzichten. Robert Freudenthal muss seine Gelbsperre absitzen.

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