Fußball-Landesliga

BW Dingden geht mit Rückenwind in das Kellerduell

Christof Rülfing (links) kehrt zum Gastspiel der Dingdener Blau-Weißen in Hönnepel-Niedermörmter in der Kader zurück.

Christof Rülfing (links) kehrt zum Gastspiel der Dingdener Blau-Weißen in Hönnepel-Niedermörmter in der Kader zurück.

Foto: Lars Fröhlich/FFS

Hamminkeln.  Bei den Landesliga-Kickern von BW Dingden herrscht wieder Zuversicht. Die soll als Gast der SV Hönnepel-Niedermörmter ausgebaut werden.

BW Dingden ist der Start geglückt. Der Fußball-Landesligist hat sein erstes Spiel im neuen Jahr gegen die VSF Amern mit 1:0 gewonnen und die Aufholjagd eingeläutet. Die Blau-Weißen bleiben zwar Vorletzter, da der Tabellennachbar SV Hönnepel-Niedermörmter auch punktete. Dies könnte sich aber am Sonntag (15 Uhr) ändern, wenn der Aufsteiger bei Hö.-Nie. nachlegen sollte.

Mit einem Dreier würde BWD den Konkurrenten, der noch drei Nachholspiele in der Hinterhand hat, erst einmal überholen. „Der Sieg zum Auftakt war schon einmal sehr, sehr wichtig. Das hat man allein an unserem Jubel gesehen. Aber diese Leistung wollen wir jetzt bestätigen“, sagt Trainer Dirk Juch.

Die Torgefahr ist bei BWD zurückgekehrt

Der jüngste Erfolg der Dingdener war nicht nur wichtig, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren. Er gibt den Blau-Weißen zudem nach der Niederlagen-Flut wieder ein gutes Gefühl. „Es war nicht einfach für uns, mit den ganzen Niederlagen umzugehen. Jetzt haben wir aber gezeigt, dass wir mithalten können“, so Juch. Mehr sogar: Der Aufsteiger verdienten sich die drei Punkte. Rückkehrer Mohamed Salman brachte die Torgefahr zurück. Zusammen mit dem ebenfalls neu verpflichteten Sebastian Klein-Schmeink stellte er die Abwehr vor Probleme.

Zudem steht BWD hinten deutlich sicherer

Dass sein Team eine neue, bis dahin schmerzlich fehlende Qualität hinzugewonnen hat, freut den Übungsleiter. „Wir wussten, dass wir handeln müssen. Das war absolut nötig. Am Ende geht es um Qualität“, sagt Juch. Die neue Angriffsreihe – auch der Langzeitverletzte Sebastian Kamps feierte sein lang ersehntes Comeback – sorgte für eine neue Statik. „Wir haben endlich einen Angriff. Und das wirkt sich auch auf unsere Defensive aus. Da wir die gegnerische Abwehr viel mehr beschäftigen, stehen wie hinten deutlich sicherer“, sagt Juch.

Der Erfolg ist vor dem Hintergrund großer Personalsorgen noch bemerkenswerter. Zwar kehren Christof Rülfing und Robin Volmering wohl ins Aufgebot zurück. Dafür fallen Philipp Rensing (Knieprobleme) und Michael Leyking (gesperrt) aus. Kevin Juch, Deniz Tulgay, Kai Fiebig und Marvin Übbing fehlen wegen Knieblessuren, Timo Ameling wegen eines Kreuzbandrisses wie auch Resul Vila (Bänderdehnung) und Timo Holtkamp (Zehverletzung). „Wir haben gezeigt, dass wir trotz der Ausfälle genug Qualität haben“, so Juch.

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