2. Volleyball-Bundesliga

BW Dingden holt den ersten Dreier in der Fremde

Andrea Harbring (Nr. 14) setzt sich hier durch und sieg mit mit BW Dingden beim BSV Ostbevern mit 3:1.

Andrea Harbring (Nr. 14) setzt sich hier durch und sieg mit mit BW Dingden beim BSV Ostbevern mit 3:1.

Foto: BWD

Hamminkeln.  In den 2. Volleyball-Bundesliga haben die Damen von BW Dingden auch ihr zweites Gastspiel gewonnen. Das 3:1 in Ostbevern brachte drei Zähler.

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Die Kurve des Volleyball-Zweitligisten BW Dingden zeigt weiter nach oben. Die Damen gewannen ihr Auswärtsspiel beim BSV Ostbevern mit 3:1 (17:25, 25:19, 26:24, 25:20) und holten im dritten Spiel den ersten Dreier. Die erste Partie hatten die Dingdenerinnen knapp verloren, in der Woche darauf zweifach gepunktet. „Die drei Zähler tun uns richtig gut. Wir haben sie uns aber auch hart erarbeitet“, sagte Trainer Marinus Wouterse.

Die Blau-Weißen überholten den gestrigen Gegner durch den Erfolg in der Tabelle und stehen nun auf dem sechsten Rang. Zwar war es für die Dingdenerinnen das bisher beste Resultat der Saison, jedoch nicht die beste Leistung. „Wir haben uns schwer getan. Entscheidend war am Ende die Mentalität. Die war hervorragend“, sagte der BWD-Trainer, bei dessen Team vor allem zu Beginn der Partie wenig zusammenlief.

Im ersten Satz läuft es nicht für BW Dingden

Ziemlich klar gaben die Gäste, die auf ihre beste Angreiferin Katrin Kappmeyer verzichten mussten, den ersten Satz mit acht Punkten Unterschied ab. Die Gastgeberinnen machten mit einer Aufschlagserie zwischenzeitlich acht Punkte in Folge. „Das darf nicht passieren. Aber wir haben einfach Zeit gebraucht, um in die Partie zu finden“, so Wouterse. Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild dann deutlich. Dingden steigerte sich vor allem im eigenen Aufschlag und hatte am Ende deutlich mit 25:19 die Nase vorn. „Wir haben eine Schwachstelle in der Annahme des Gegners ausgemacht und die auch konsequent ausgenutzt“, sagte der BWD-Übungsleiter.

BSV Ostbevern ließ sich von dem Satzverlust jedoch nicht beirren und war im dritten Durchgang wieder spielbestimmend. Zwar präsentierten sich die Blau-Weißen nicht so schwach wie im ersten Satz, jedoch lagen sie stetig knapp zurück. Erst in der Schlussphase drehten sie den Spielstand zu ihren Gunsten. „Wir haben zur richtigen Zeit die besten Spielzüge gezeigt“, freute sich Marinus Wouterse.

Im letzten Durchgang war die Moral des Gegners dann gebrochen und Dingden hatte leichtes Spiel. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat immer an sich geglaubt“, sagte Wouterse.

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