Fußball-Landesliga

BW Dingden ist im Duell der Neulinge in der Außenseiterrolle

Sein Einsatz ist wegen eines grippalen Infekts gefährdet: Robin Volmering (l.).

Sein Einsatz ist wegen eines grippalen Infekts gefährdet: Robin Volmering (l.).

Foto: Gerd Hermann/FFS

Hamminkeln.  Nach dem 1:6 gegen Holzheim geht es für den Fußball-Landesligisten BW Dingden nun zur SGE Bedburg-Hau. Ein ungleiches Duell der Neulinge.

Fußball-Landesligist BW Dingden ist durch die krachende 1:6-Pleite gegen die Holzheimer SG auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. „Wir sind unter die Räder gekommen. Das war kollektives Versagen“, spricht BWD-Trainer Dirk Juch Klartext. Sein Team steht am Sonntag (15 Uhr) vor dem nächsten schweren Brocken. Die Blau-Weißen gastieren beim Mit-Aufsteiger und Tabellenfünften SGE Bedburg-Hau. „Das ist eine richtige Hausnummer. Der Gegner spielt bisher eine überragende Rolle“, warnt der BWD-Coach.

Zwar sind die beiden morgigen Kontrahenten Neulinge der Liga. Besser zurecht findet sich jedoch bisher zweifelsohne die SGE. Die Gemütslagen könnten wohl nicht unterschiedlicher sein. Während die Dingdener nun schon seit sechs Partien auf einen Sieg warten, so ist Bedburg-Hau seit fünf Spielen ungeschlagen. Vier Siegen in Serie folgte am vergangenen Sonntag ein 1:1 gegen Giesenkirchen. „Bedburg-Hau strotzt vor Selbstbewusstsein. Es wird für uns darauf ankommen, als Mannschaft dagegenzuhalten“, sagt Dirk Juch.

Der BWD-Coach hat den Gegner in dieser Spielzeit bereits einmal beobachtet und die entscheidenden Akteure ausgemacht. Großen Respekt hat der Übungsleiter vor SGE-Stürmer Falko Kersten, der in elf Partien bereits auf zehn Treffer kommt, und Spielertrainer Christian Klunder. „Das ist einfach eine sehr gute Mannschaft“, so Juch, für den auch der Untergrund ein Faktor ist. „Dies ist ein Kunstrasen der alten Generation. Darauf müssen wir uns so schnell wie möglich einstellen.“

Die Sturmposition bleibt weiter die große Baustelle der Dingdener Blau-Weißen. Das Experiment mit Spielmacher Kevin Juch in der Spitze ging in der ersten Halbzeit gegen die Holzheimer SG mächtig schief. „Die Situation wird sich so schnell nicht ändern. Aber wir müssen eine Lösung finden“, so Juch. Christoph Rülfing und Sebastian Kamps fehlen weiter aufgrund von Muskelblessuren. Hinter dem Einsatz der unter der Woche grippegeschwächten Julian Weirather, Robin Volmering und Felix Leyking steht ein dickes Fragenzeichen.

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