Fußball-Kreisliga A

Der Aufsteiger SV Ringenberg mischt weiter die Liga auf

Liegt mit dem Aufsteiger SV Ringenberg schon auf Platz vier: Trainer Dennis Reddmann.

Liegt mit dem Aufsteiger SV Ringenberg schon auf Platz vier: Trainer Dennis Reddmann.

Foto: Markus Weissenfels/FFS

Am Niederrhein.  In der Fußball-Kreisliga A gewann der Neuling SV Ringenberg mit 2:0 auch gegen Westfalia Anholt. Der SV Bislich fing sich eine 0:6-Klatsche ein.

Der SV Ringenberg mischt die Fußball-Kreisliga A auf. Der Aufsteiger hat sein Heimspiel gegen Verfolger Westfalia Anholt mit 2:0 (0:0) gewonnen und steht nun auf dem vierten Tabellenplatz. „Es macht derzeit großen Spaß. Die Jungs kämpfen nicht nur großartig, sondern spielen auch guten Fußball“, freute sich SVR-Trainer Dennis Reddmann, dessen Team bereits seit fünf Spielen ungeschlagen ist.

Philipp Arnold brachte die Gastgeber acht Minuten nach der Pause mit 1:0 in Front. Javier Lopez Gamez machte mit dem 2:0 in der Nachspielzeit den Deckel drauf. „Trotz vieler Ausfälle stehen wir in der Defensive hervorragend. Es ist nicht selbstverständlich, eine so starke Offensive auszuschalten“, sagte Dennis Reddmann.

Steffen Herden: So macht es mir nämlich keinen Spaß

Der SV Bislich kassierte beim GSV Suderwick eine empfindliche 0:6 (0:3)-Niederlage. Trainer Steffen Herden hatte die Nase nach der Klatsche gestrichen voll: „Ich habe eine ganze Woche lang vor dem Gegner gewarnt und komme mir verarscht vor. Diese Hochnäsigkeit, die einige Akteure an den Tag legen, kann ich nicht ab“, sagte der Coach, dessen Team bereits zur Halbzeit mit 0:3 zurücklag.

„Ich muss jetzt in mich gehen und darüber nachdenken, wie es weitergeht. So macht es mir nämlich keinen Spaß“, sagte Steffen Herden, der seit dieser Saison wieder an der Seitenlinie der Bislicher steht.

BW Wertherbruch verlor beim abstiegsbedrohten SV Krechting mit 1:3 (1:2) und rutschte auf den 13. Tabellenrang ab. Die Gäste waren mit dem letzten Aufgebot angetreten, weil zahlreiche Stammkräfte verletzt ausfielen. „Die Spieler, die auf dem Platz standen, haben alles gegeben. Ich bin nicht unzufrieden und mache der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf“, so BWW-Coach Rene Olejniczak.

Gegner des SV Brünen ist einfach „giftiger“

Die Gäste lagen durch Gegentore in der 17. und 24. Minute schnell mit 0:2 zurück. Felix Ticheloven sorgte in der 35. Minute für den 1:2-Anschluss. „In der zweiten Halbzeit haben wir Druck gemacht, uns aber nicht belohnt“, so der BWW-Trainer. Krechting machte mit dem 3:1 (88.) schließlich alles klar.

Der SV Brünen zog im Heimspiel gegen den Aufsteiger TuB Bocholt II mit 1:3 (1:1) den Kürzeren. Ben Hutmacher markierte das 1:0 für die Brüner (28.), die nur drei Minuten später das 1:1 kassierten. TuB legte in der zweiten Halbzeit zweimal nach (55./90.). „Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden. TuB war einfach giftiger und hat verdient gewonnen“, sagte SVB-Interimscoach Michael Stenk, der Aycin Özbek (Urlaub) derzeit vertritt.

HSC Berg steigert sich trotz 0:3-Niederlage

Der HSC Berg schlug sich beim 0:3 (0:1) beim neuen Tabellenführer SV Haldern wacker. Das punktlose Schlusslicht kassierte die Gegentore in der 14., 58. und 79. Minute. „Das war schon deutlich besser als zuletzt und ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Dass die Qualität für die Liga nicht reicht, ist klar“, sagte Trainer Adolf Grill.

Der SV Schermbeck II kletterte in der A-Liga Recklinghausen auf den zweiten Platz. Der Aufsteiger erledigte seine Pflichtaufgabe bei Adler Weseke II souverän und setzte sich mit 5:2 (2:0) durch. „Wir haben es trotz einiger Ausfälle souverän gemacht“, sagte SVS-Coach Sleiman Salha.

Claudius Mertes (37.) und Ömer Keven (45.) sorgten für die 2:0-Halbzeitführung der Gäste. Neben einem Eigentor (58.) trafen noch Sergen Uguz (69.) und Ali Salha (81.). Der Gegner war in der Schlussphase zwei Mal erfolgreich (82./90.). „Das ärgert mich etwas, da wir einfach abgeschaltet haben“, so Salha.

TuS Gahlen feierte mit dem 1:0 (0:0) gegen BVH Dorsten einen Last-Minute-Sieg. Tim Bruß traf in der Nachspielzeit zum Dreier, mit dem der TuS weiter Kontakt zur Spitzengruppe hält. „Letztlich war der Sieg total verdient. Der Wille war entscheidend“, stellte TuS-Trainer Thomas Grefen fest.

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