Fußball-Kreispokal

Der SV Schermbeck dreht beim VfB Hüls nach der Pause auf

Kevin Rudolph traf zum 1:1-Ausgleich.

Foto: ERWIN POTTGIESSER

Kevin Rudolph traf zum 1:1-Ausgleich. Foto: ERWIN POTTGIESSER

Schermbeck.   Fußball-Westfalenligist gewinnt das Wiederholungsspiel im Kreispokal mit 6:2. Zur Pause liegt die Mannschaft von Thomas Falkowski noch zurück.

Der SV Schermbeck hat den Einzug in das Kreispokalviertelfinale im zweiten Anlauf geschafft. Beim Bezirksliga-Spitzenreiter VfB Hüls gewann der Fußball-Westfalenligist auch das Wiederholungsspiel. Und diesmal war keine Verlängerung nötig. Die Mannschaft von Thomas Falkowski machte in 90 Minuten alles klar, siegte nach 0:1-Rückstand zur Pause noch deutlich mit 6:2.

Wie schon beim 3:1-Erfolg über Roxel in der Meisterschaft zeigte der SVS zwei unterschiedliche Gesichter. Passte am Sonntag der Auftritt nach dem Wechsel nicht, war es diesmal die erste Hälfte, die Falkowski überhaupt nicht schmecken wollte: „Da haben wir einfach viel zu langsam gespielt. Hüls konnte sich immer wieder ordnen“, erklärte der SVS-Coach, für den die Pausenführung der Hausherren durch einen direkt verwandelten Freistoß (40.) dann auch nicht unverdient war.

Schwung durch Milaszewski und Niewerth

Zur zweiten Hälfte brachte Falkowski Dominik Milaszewski und Kilian Niewerth für Tuncay Turgut und Dennis Rodzik und damit neuen Schwung. Schermbeck stellte nun die deutlich stärkere Mannschaft, dem VfB ging auch mehr und mehr die Luft aus.

Nach dem Ausgleich durch Kevin Rudolph (54.) brachte Kevin Mule-Ewald (65.) die Gäste in Front. Dann hatte Schermbeck einmal Glück, dass der Referee nicht auf Elfmeter für Hüls entschied, ehe Sandro Poch (72.), der erneut gefällig aufspielende Malte Grumann (76.) und Kilian Niewerth (79.) die Führung weiter ausbauten. Hüls gelang nach einem weiteren Freistoß noch ein zweites Tor (87.), dann stellte Niewerth den alten Abstand wieder her (90.). „In Hälfte zwei sind wir unserem Anspruch doch noch gerecht geworden“, sagte Falkowski.

In der Runde der letzten Acht muss Schermbeck nun beim Landesligisten SG Borken antreten. Gespielt wird am Dienstag, 31. Oktober, um 15 Uhr. Der Reformationstag ist 2017 einmalig ein Feiertag.

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