Fußball-Oberliga

Die Leidenszeit des Benedikt Helling hat ein Ende

Benedikt Helling (rotes Trikot) saß nach mehr als zehn Monaten am Sonntag wieder auf der Bank des Oberligisten SV Schermbeck.

Benedikt Helling (rotes Trikot) saß nach mehr als zehn Monaten am Sonntag wieder auf der Bank des Oberligisten SV Schermbeck.

Foto: Heiko Kempken/FFS

Schermbeck.  Benedikt Helling hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Mehr als zehn Monate fiel der Linksfuß des Fußball-Oberligisten SV Schermbeck aus.

Es war eine lange Leidenszeit. Am 9. Dezember des vergangenen Jahres stand Benedikt Helling letztmals in der Startelf des Fußball-Oberligisten SV Schermbeck. Nach 25 Minuten musste er im Spiel gegen TuS Erndtebrück raus. Was folgte, war eine verletzungsbedingte Odyssee mit einer diagnostizierten Entzündung im Achillessehnenbereich. Und die wollte nicht wirklich abklingen. Erst jetzt scheint dieses leidige Thema endgültig erledigt zu sein.

Im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen die TSG Sprockhövel war es endlich soweit. Nach mehr als zehn Monaten gehörte der 26-Jährige dem Kader des Oberligisten mal wieder an. Helling saß auf der Bank, wärmte sich in der zweiten Halbzeit bei Dauerregen dann auch auf. Zu einem Einsatz kam es beim 3:0 gegen die TSG Sprockhövel allerdings nicht mehr.

Bei der Reserve schon 90 Minuten gekickt

Drei Tage zuvor hatte Benedikt Helling Spielpraxis in der Schermbecker Reserve gesammelt. Beim 3:2 des A-Ligisten gegen den SC Marl-Hamm gehörte er der Startelf an und spielte auch durch. Ein Gefühl, das er schon lange nicht mehr erlebt hatte. „Es ist schon bitter, dass er mehr als zehn Monate weg war“, sagt Thomas Falkowski, sein Trainer im Oberliga-Team. Während Falkowskis erstem Jahr am Schermbecker Waldsportplatz, hatte der Coach die Qualitäten des Linksfußes häufiger auf dem Spielfeld erleben dürfen. Damals noch in der Westfalenliga brachte es Benedikt Helling auf 23 Einsätze.

„Er ist ein super Spieler, immer da, immer zuverlässig. Er weiß sich selbst auch sehr gut einzuschätzen“, lobt Thomas Falkowski. Dabei kennt sich Benedikt Helling rund um den Schermbecker Waldsportplatz bestens aus. Neben Dominik Milaszewski, der 2004/05 sein erstes Jahr beim SVS bestritt, zwischendurch aber auch bei anderen Klubs aktiv war, und Marek Klimczok gehört Benedikt Helling zu den Dienstältesten. Im Sommer 2012 rückte der meist auf der linken Seite der Abwehrkette eingesetzte Linksfuß von der SVS-Jugend zu den Senioren auf. Und er blieb den Schermbeckern während der ganzen Zeit treu.

Dass Helling wieder zu einer Alternative wird, dies freut Thomas Falkowski. „Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Er wird uns auch weiterhelfen“, meint der Übungsleiter, der hofft, dass sein Schützling „jetzt von Verletzungen verschont bleibt“.

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