Empfehlungen finden breite Zustimmung

Wesel.   Die von Dr. Stefan Eckl vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung vorgestellten Handlungsempfehlungen zur Sportentwicklungsplanung in Wesel sind gestern im Schul- und Sportausschuss der Stadt auf breite Zustimmung gestoßen. Gemeinsam mit einer von lokalen Experten aus Vereinen, Schulen, Verwaltung und Politik besetzten Planungsgruppe waren die Vorschläge für zukünftige Maßnahmen in den letzten Wochen ausgearbeitet

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Die von Dr. Stefan Eckl vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung vorgestellten Handlungsempfehlungen zur Sportentwicklungsplanung in Wesel sind gestern im Schul- und Sportausschuss der Stadt auf breite Zustimmung gestoßen. Gemeinsam mit einer von lokalen Experten aus Vereinen, Schulen, Verwaltung und Politik besetzten Planungsgruppe waren die Vorschläge für zukünftige Maßnahmen in den letzten Wochen ausgearbeitet

Eckl bekräftigte noch einmal, dass sein Institut es für zukunftsweisend halte, Sportplätze vereinsübergreifend zu nutzen. Die Clubs sollten stärker kooperieren, gegebenenfalls auch über Fusionen nachdenken. Damit es im Winter bei den Fußballern nicht weiter zu Kapazitätsdefiziten komme, solle über Fußballzentren nachgedacht werden. Diese könnten zum Beispiel im Auestadion, am Molkereiweg und in Wesel-Nord entstehen, mit Kunstrasenplätzen bestückt und dann von mehreren Vereinen gemeinsam genutzt werden. Viktoria könnte zum Beispiel mit dem WSV im Auestadion kicken, eine andere Anlage Anadolu Spor, dem SuS Wesel-Nord und GW Flüren als gemeinsames Zentrum dienen. Die bestehenden Anlagen sollten dennoch erhalten bleiben.

Für den SV Büderich und den SV Ginderich gibt es die Empfehlung, „auf halbem Weg“ eine gemeinsame Anlage zu errichten und die bislang bestehenden Plätze zumindest zu verkleinern. „Da müsste man aber auch erst einmal die Bereitschaft bei den Vereinen abklopfen“, betont Eckl.

Die Sportentwicklungsplanung betrifft natürlich bei weitem nicht nur den Fußball. Die Planungsgruppe regt unter anderem auch an, den demographischen Entwicklungen Rechnung zu tragen, mehr Angebote für ältere Menschen zu schaffen und auch daran zu denken, dass nur ein recht geringer Teil (25 Prozent) der Bürger im Verein organisiert Sport betreibt. „Urbane Bewegungskonzepte“, offene Sport- und Freizeitanlagen seien daher auch von großer Relevanz.

Grundsätzlich findet Eckl, sind „die Rahmenbedingungen in Wesel schon sehr gut.“ Sie sollen noch deutlich verbessert werden.

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