Fußball-Landesliga

Ergebniskrise und Personalnot ärgern den PSV Lackhausen

In der Defensive des PSV Lackhausen meist eine Bank: Lennart Laader, der am Sonntag gegen TuS Fichte Lintfort aufläuft.

In der Defensive des PSV Lackhausen meist eine Bank: Lennart Laader, der am Sonntag gegen TuS Fichte Lintfort aufläuft.

Foto: Lars Fröhlich/FFS

Wesel.  In den letzten drei Spielen fuhr der Fußball-Landesligist PSV Lackhausen keinen Sieg mehr ein. Am Sonntag soll es gegen Lintfort besser werden.

Es läuft derzeit nicht wirklich rund. Zumindest in einer kleinen Ergebniskrise (zwei Niederlagen, ein Remis) befindet sich Fußball-Landesligist PSV Lackhausen. „Tabellarisch ist aber noch alles im Soll“, sagt Trainer Björn Assfelder. Als Tabellensechster erwartet sein Team am Sonntag (15 Uhr) die zwölftplatzierte Elf des TuS Fichte Lintfort. Die Leistungen in den vergangenen Wochen bezeichnet der Coach als Durchschnitt. „Da ist deutlich Luft nach oben.“

Der Grund für die Durststrecke liegt auf der Hand. Allerdings will Assfelder die Personalmisere nicht unbedingt als alleinige Ursache anführen. „Das ist immer sehr einfach und dann ein bisschen Alibi für die Mannschaft. Doch alle Spieler bei uns haben schließlich auch den Anspruch, Landesliga zu spielen“, sagt der 36-Jährige. Auf der anderen Seite weiß Assfelder natürlich, dass „uns viele Leistungsträger und gestandene Akteure gefehlt haben“.

Bruns wieder dabei, Michels fällt neu aus

Daran wird sich jedoch auch im Heimspiel gegen Fichte Lintfort nicht allzu viel ändern. Kapitän Johannes Bruns kehrt nach seiner Gelbsperre zwar ins Team zurück, dafür befindet sich Marian Michels in den Flitterwochen. Einer kommt, einer geht. Unverändert sieht es hingegen bei den Ausfällen Christopher Abel (Fußblessur), Mohamed Baydoun (Knorpelschaden im Knie), Alpay Erdem (Bänderriss in der Schulter), Daniele Kowalski (Bänderriss im Knöchel), Lauritz Meis (Faserriss im Adduktorenbereich, drei bis vier Wochen Zwangspause), Deniz Özel (Weisheitszähne gezogen), Jona Sobotta (Adduktorenprobleme) und Eray Tuncel (Rippenbruch) aus. Rückkehrer Luis Blaswich ist weiterhin nicht spielberechtigt in Pflichtpartien.

Damit verfügen die Wesel am Sonntag über 14 Feldspieler, das reicht so gerade für die vier möglichen Auswechslungen. „Ich werde mich noch mit dem Trainer der Reserve absprechen", kündigt Assfelder an. Bei einer identischen personellen Konstellation vergangenen Sonntag beim 1:1 als Gast des TSV Meerbusch II hatte er zwei Kicker aus dem B-Liga-Team im Kader.

Zwei mit 3:4 spektakuläre Heimniederlagen

Am Molkereiweg verfügen die Lackhausener gegenüber der letzten Saison auch nicht mehr über eine überragende Bilanz. Nur eine Niederlage hatte der PSV in den 17 Spielen bezogen, nun sind es bereits zwei in fünf Begegnungen. Und die fielen mit jeweils 3:4 spektakulär aus. „Da sind uns katastrophale Fehler unterlaufen“, erinnert sich Björn Assfelder an die torreichen Auseinandersetzungen mit der Spvgg. Sterkrade-Nord und dem VfL Rhede. Dafür scheint sich das Thema schwache Auswärtsbilanz nun erledigt zu haben. „Aber insgesamt ist es im Moment nicht so wie erhofft“, räumt der PSV-Trainer ein.

Zwei Spitzenteams bekommt der PSV nach der Heimaufgabe gegen Lintfort vorgesetzt. Am 20. Oktober geht es zum derzeitigen Tabellenzweiten SC Kapellen-Erft. Eine Woche später wartet die nächste hohe Hürde zu Hause gegen den Dritten DJK Teutonia St. Tönis.

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